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Sonntag, 2001-12-09

Puritty schwerer Gegner

Timo Hoffmann hatte im Vorfeld Kampfverlauf ähnlich vorausgesagt

Vitali Klitschko tat sich bei seinem Schwergewichtskampf gegen Ross Puritty aus den USA schwer. In Oberhausen besiegte der in Hamburg lebende Ukrainer den Amerikaner durch t.K.o. in der 11. Runde, nachdem der Ringrichter den Kampf wegen eines Cuts am rechten Auge von Puritty abgebrochen hatte. Bis dahin dürfte der 30-jährige Klitschko gegen seinen 33-jährigen Gegner klar vorne gelegen haben, weil er immer wieder seinen Reichweitenvorteil nutzen konnte und in den einzelnen Runden immer wieder starke Wirkungstreffer landete. Puritty zeigte sich aber bis zum vorzeitigen Ende des Fights wenig beeindruckt.
Für Dr. Vitali Klitschko war es der 30. Sieg im 31. Kampf. Von seinen 30 Siegen konnte der 113 kg schwere Ukrainer 29 Kämpfe durch K.o. für sich entscheiden. Er ist damit internationaler Meister der World Boxing Association (WBA) im Schwergewicht. Ross Puritty hat 28 Siege auf seinem Konto, verbuchte allerdings bereits die 15 Niederlage.
Ein Mann, der beide Kontrahenten gut kennt, ist Schwergewichtsboxer Timo Hoffmann, der im November 2000 in Hannover gegen Vitali Klitschko über 12 Runden ging und der sich im Sparring mit Ross Puritty in Frankfurt/Oder vorbereitete. Hoffmann hatte vor dem Kampf gemeint, dass es sicherlich keine leichte Aufgabe für Vitali Klitschko werden würde, womit er Recht behielt. Puritty sei in der Lage, sehr harte Schläge einzustecken. Zu seiner eigenen Leistung in Dortmund gegen Troy Weida aus den USA sagte Timo Hoffmann: "Ich habe mir die Aufgabe schwerer vorgestellt, denn Weida hatte beispielsweise gegen Nielsen eine sehr gute Figur gemacht."
Auf das schnelle Ende durch seinen t.K.o. in der 1. Runde gegen Weida angesprochen meinte Hoffmann: "Ich fühle mich körperlich viel besser und befinde mich in sehr guter Form. Mein Trainigszustand war ausgezeichnet. Ich habe das Gefühl, dass ich sportlich nach vorne komme, dann kommen auch solche Ergebnisse zustande."