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Mittwoch, 2003-05-14

Protest von Weickenmeier

Silke Weickenmeier legt gegen die Wertung des Fights vom letzten Wochenende Protest ein

Die 23-jährige Silke Weickenmeier hat Protest bei der GBU gegen die Wertung des Kampfes am vergangenen Wochenende gegen die gebürtige Bulgarin Daisy Lang eingelegt. In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart hatten die Punktrichter das Aufeinandertreffen der beiden Athletinnen mit 96:94, 96:94 und 95:95 zu Gunsten von Daisy Lang gewertet.
Zuvor hatten sich beide Kontrahentinnen schon einmal im Januar des Jahres im Kampf um die Jr. Federgewichts-Weltmeisterschaft der GBU in Essen gegenüber gestanden. Damals lautete die Wertung Unentschieden. Auch dieses Urteil war von vielen Boxsportexperten bereits als sehr schmeichelhaft für die in Düsseldorf lebende Daisy Lang empfunden worden.
Weickenmeier hofft jetzt, dass die Global Boxing Union das Urteil nachträglich aufhebt und die Athletin aus Speyer zur Siegerin erklärt. Aber auch eine Disqualifikation von Lang wäre möglich. Würde der Verband zu der Ansicht kommen, dass das Ringgefecht unentschieden gewertet werden hätte müssen, würde der Titel erneut vakant werden.
Genauso ist es allerdings möglich, dass das Urteil der Punktrichter vom Wochenende bestehen bleibt. Dann würde die von Michael Timm trainierte Sportlerin den Titel der GBU im Jr. Federgewicht behalten. Die 31-Jährige ist zudem bereits GBU-Weltmeisterin im Bantamgewicht und WIBF-Titelträgerin im Jr. Bantamgewicht.
Das Ringgefecht am vergangenen Samstag war von vielen unschönen Aktionen geprägt. Kopfstöße und Schläge auf den Hinterkopf führten bei beiden Rivalinnen zu Cutverletzungen. Silke Weickenmeier musste nach dem Aufeinandertreffen in der Plastischen Chirurgie eines Stuttgarter Krankenhauses mit 20 Stichen genäht werden.