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Mittwoch, 2002-12-04

Pressetermin Jones-Ruiz?

Historischer Kampf des Halbschwergewichts-Champions gegen den Weltmeister im Schwergewicht steht kurz vor der offiziellen Ankündigung

Am heutigen Dienstag um 10:30 Uhr Ortszeit soll es nach amerikanischen Medienberichten eine Pressekonferenz zur Bekanntgabe des Kampfes zwischen Roy Jones Jr. gegen John Ruiz geben. Die Ankündigung des Duells zwischen dem Halbschschwergewichts-Champion der Verbände WBA und WBC und dem Weltmeister der WBA im Schwergewicht soll im Regenbogen Raum des Rockefeller Plazas in New York stattfinden. Roy Jones habe sein Kommen zugesagt.
Am gestrigen Montag meldete das Internetportal Fightnews noch, dass der Kampf, der am 1. März in Las Vegas stattfinden soll, in Gefahr sei. Grund dafür seien vertragliche Streitigkeiten. Ruiz Promoter Don King wollte die Vermarktungsrechte an dem Kampf für Jones auf ein Jahr begrenzen. Was bedeuten würde, dass für den Halbschwergewichtler dann das Recht an zukünftigen Einnahmequellen wie die Ausstrahlung der Aufzeichnungen, Filme, Bücher und andere Mechandising-Produkte erlöschen würde. Ob und wie sich die beiden Lager mittlerweile geeinigt haben, wurde nicht bekannt.
In einer Absichtserklärung verlautbarten beide Seiten im Oktober, dass sie willens und bereit seien, den Kampf auszutragen, doch Jones sagte bislang immer wieder, dass es noch keine hundertprozentige Zusage seinerseits für den Kampf gäbe, solange der Vertrag noch nicht ausgehandelt sei. Mittlerweile hat der Weltverband IBF Jones WM-Titel im Halbschwergewicht für vakant erklärt, da dieser durch seinen voraussichtlichen Kampf gegen Ruiz nicht rechtzeitig gegen den offiziellen Herausforderer Antonio Tarver antreten kann. Jones bleibt jedoch Titelträger der Verbände WBA und WBC.
Der geschichtsträchtige Schwergewichtskampf gegen Ruiz würde dem 33-jährigen Athleten aus Florida eine Garantiesumme von 10 Millionen US-Dollar einbringen. Die Einnahmen über die Ausstrahlung im Pay-per-View Verfahren, den Verkauf der internationalen Fernsehrechte, Merchandising-Produkte und einen erheblichen Betrag des Veranstaltungsortes sollen Jones obendrein etwa 13 Millionen US-Dollar einbringen. Sein Kontrahent soll nur 40% der zusätzlichen Einnahmen bekommen, was dennoch für Ruiz, der bei seinen früheren Kämpfen maximal 1,5 Millionen US-Dollar verdient hat, mit geschätzten 9 Millionen US-Dollar die höchste Kampfbörse in seiner Karriere bedeuten würde.