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Donnerstag, 2003-11-27

Pressestimmen Urkal

Pressestimmen zum Kampf von Oktay Urkal gegen Krzysztof Bienias

Insgesamt neun spannende Kämpfe sahen die Boxsportfans in der erdgas arena in Riesa am vergangenen Samstag. Highlight des Abends war die EM-Titelverteidigung des Berliners Oktay Urkal gegen den Polen Krzysztof Bienias. Der von Ulli Wegner trainierte Europameister dominierte den Kampf und siegte deutlich nach Punkten.
Jetzt wird der 33-Jährige am 10. Januar gegen den WBA-Champion Vivian Harris um die WM im Halb-Weltergewicht boxen. "Ich wollte unbedingt vor der Weltmeisterschaft noch mal sehen, wie ich über die zwölf Runden komme. Für mein Selbstvertrauen war das vor dem WM-Kampf so viel besser. Ich habe keine Mätzchen gemacht, und die Linie gehalten", erklärte der Berliner nach dem Kampf.
Trotz des klaren Erfolges hatte er auch ein paar lobende Worte für seinen zehn Jahre jüngeren Kontrahenten übrig. "Bienias konnte reichlich wegstecken. Ich glaube, er wird jeden Morgen mit der Baseball-Keule geweckt", spaßte der Titelverteidiger über die erstaunlichen Nehmerqualitäten seines sichtlich gezeichneten Herausforderers.
Wie die Medien den Kampf von Oktay Urkal sahen, können Sie nachfolgend in einigen Ausschnitten noch einmal nachlesen:
- Berliner Morgenpost:
"Gedankenversunken schaute Oktay Urkal auf den blauen, gut 15 Zentimeter breiten Ledergürtel mit dem protzigen goldfarbenen Wappen, der ihn als Profibox-Europameister ausweist, und ließ sich von Cutman Mancini die Bandagen von den Händen schneiden. Dann versuchte der 33-jährige Berliner, der zwanzig Minuten zuvor einstimmig und überzeugend seinen polnischen Herausforderer Krzysztof Bienias ausgepunktet hatte, das Gold-Blech wieder am Gürtel zu befestigen - vergeblich. Es wird Zeit, dass das marode Gesamtkunstwerk in den Trophäenschrank kommt. Am 10. Januar 2004 ergibt sich die Gelegenheit. Oktay Urkal boxt gegen den Amerikaner Vivian Harris um dessen WBA-Titel im Halb-Weltergewicht."
- Berliner Kurier:
"Ein Kampf zum Warmmachen für Europameister Oktay Urkal. Den Polen Krzysztof Bienias hatte der Berliner Halb-Weltergewichtler in der Arena von Riesa zwölf Runden im Griff. Die Bezeichnung Herausforderer war für Urkals Gegner weit übertrieben. Bienias machte nicht den Eindruck, als wolle er gewinnen. In den Rundenpausen flehte Trainer Ulli Wegner geradezu: Oktay, mach keinen Zirkus, bleib bei deiner Linie. Und der Europameister, der sonst für allerlei Mätzchen im Ring zu haben ist, befolgte artig die Marschroute. Im Hinterkopf hatte er schon den 10. Januar, den Tag, an dem er in Berlin gegen WBA-Weltmeister Vivian Harris um den Titel boxen soll. Ich musste vorsichtig sein. Schnell passiert etwas im Ring und die WM-Chance ist wegen einer Verletzung dahin, erklärte Urkal."
- Berliner Zeitung:
"Mit einem einstimmigen Punktsieg über den Polen Krzysztof Bienias verteidigte Oktay Urkal in Riesa seinen Europameistertitel im Halb-Weltergewicht erfolgreich. Ich wollte unbedingt vor meinem WM-Kampf nochmal sehen, wie ich über die zwölf Runden komme. Da habe ich lieber einmal einen Schlag ausgelassen. Ich habe doch gesehen, wie der Pole gewackelt hat, meinte Urkal, der am 10. Januar versucht, dem US-Amerikaner Vivian Harris den WBA-Weltmeistergürtel abzunehmen."
- BZ Berlin:
"Glückspilze kriegen eine gute Nachricht. Gibts sogar zwei, ist man ein Glücksschwein - bei dreien an nur einem Tag aber muss wohl der liebe Gott seine Hand im Spiel haben. So wie bei Oktay Urkal, 33. Berlins Halb-Welter-Europameister ist noch völlig benommen. Nicht von seiner Titelverteidigung Sonnabend in Riesa - zu souverän besiegte er den Polen Krzysztof Bienias nach Punkten. Die sich in der Nacht überschlagenen Ereignisse hauten ihn um. Erst überreichte mir Promoter Wilfried Sauerland den von WBA-Weltmeister Vivian Harris unterschriebenen Kampfvertrag für den 10. Januar. Nach dem Kampf verriet er mir, dass er unseren Vertrag bis 2006 verlängern will, und dann..., Urkal lächelt und erzählt verträumt weiter...und dann rief mich während der Doping-Kontrolle meine Frau Binur an. Ich solle schnell nach Hause kommen, sie habe eine große Überraschung. Um 3 Uhr nachts schwang sich Urkal ins Auto, düste zurück nach Schöneberg. Als ihm Binur die Haustür öffnete, nahm sie ihren Ehemann zärtlich in die Arme und flüsterte: Du wirst noch mal Papa - diesmal wirds ein Mädchen."
- Bild:
"Europameister Oktay Urkal (33) vermöbelte in Riesa den Polen Krzysztof Bienias (23) – klarer Punktsieg, Titel verteidigt."
- Hamburger Morgenpost:
"Profi-Boxer Oktay Urkal bleibt Europameister im Halb-Weltergewicht. Der 33 Jahre alte Berliner setzte sich in Riesa gegen den Polen Krzysztof Bienias einstimmig nach Punkten durch. Es war Urkals siebter siegreicher EM-Kampf. Von den 35 Profikämpfen hat der einstige Amateur-Europameister nunmehr 34 gewonnen. Im Januar will der Berliner um die WBA-Weltmeisterschaft kämpfen. Urkal war dem Herausforderer deutlich überlegen, konnte aber nicht an frühere glanzvolle Vorstellungen anknüpfen. Der passive Pole konnte den Titelverteidiger in keiner Runde gefährden."