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Mittwoch, 2002-11-20

Pressestimmen Nürnberg

Pressestimmen zur Boxgala in Nürnberg vom 16. November

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Sauerland Event GmbH in der ARENA Nürnberg eine mit Höhepunkten gespickte Profiboxveranstaltung. Im Mittelpunkt des auf sieben Kämpfe angesetzten Programms stand sicherlich die IBF-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht zwischen Titelverteidiger Sven Ottke und seinem Herausforderer Rudy Markussen.
Nach einer starken Anfangsphase des Dänen bekam Titelverteidiger Ottke das Geschehen immer besser in den Griff und siegte am Ende verdient einstimmig nach Punkten. Alle drei Punktrichter werteten den Kampf mit 116:112 zu Gunsten des 35-jährigen Super-Mittelgewichtlers aus Deutschland.
"Ich musste ordentlich rennen. Das war harte Arbeit", zog Sven Ottke direkt nach Ende des Aufeinandertreffens ein erstes Resümee. "Die Führhand hat den Kampf entschieden. Ich habe immer wieder mit der Linken getroffen und Schläge vorbereitet", analysierte der IBF-Weltmeister weiter. "Ich hatte erwartet, dass Markussen sehr stark beginnt. Ich dachte aber nicht, dass er das Tempo so lange durchhält", äußerte sich der Schützling von Trainer Ulli Wegner dann im Rahmen der Pressekonferenz.
Wie andere Medienvertreter die Profiboxgala und die Leistung von IBF-Weltmeister Sven Ottke in Nürnberg sahen, können Sie hier folgend in einigen Ausschnitten nachlesen:
- Berliner Zeitung:
"Sven Ottke bleibt Box-Weltmeister im Super-Mittelgewicht nach Version des Verbandes IBF. Nach dem hart erarbeiteten Punktsieg über den dänischen Herausforderer Rudy Markussen Sonnabendnacht in der Nürnberger ARENA steht der 35 Jahre alte Titelverteidiger nun vor dem lukrativsten Kampf seiner Karriere."
- Bild:
"6,54 Millionen Fans freuten sich vorm Fernseher: Sven Ottke (35) ist wieder Weltmeister! Aber auf den großen Rumms warteten sie vergeblich. Zäher Punktsieg statt knalligem K.o.-Triumph... Der Erfolg gibt Ottke Recht: Es war sein 17. WM-Kampf und sein 17. Sieg. Er hat alle seine 29 Profi-Kämpfe im Super-Mittelgewicht gewonnen – wenn auch nur sechs davon durch K.o., der das Boxen so spektakulär macht."
- Bild am Sonntag:
"Nur ganz langsam kam Ottke gegen den Besitzer eines Bodybuilding-Centers in Kopenhagen besser in den Kampf. Nach 5 Runden lagen beide noch gleichauf. Da staunten sogar Axel Schulz und Freigänger Rene Weller über den frechen Namenlosen aus dem Norden, der seinen ersten Titelkampf überhaupt bestritt. Aber langsam setzte sich doch die Klasse des Titelverteidigers durch, zumal Markussen einen Gang zurückschaltete."
- Express:
"Ottke tat sich gegen den Herausforderer, der noch nie zuvor über zwölf Runden gegangen war, über weite Strecken schwer. Der frühere Amateur-Europameister konnte seinen Kontrahenten kaum ernsthaft in Verlegenheit bringen. Im nächsten Jahr will Ottke einen Titelvereinigungskampf gegen den WBA-Weltmeister Byron Mitchell aus den USA bestreiten."
- Hamburger Abendblatt:
"Als die 16. Titelverteidigung perfekt war, dachte Profibox-Weltmeister Sven Ottke schon an die nächste Aufgabe. Wir haben uns einen Vereinigungskampf mit WBA-Champion Byron Mitchell vorgenommen, verkündete der 35-Jährige, nachdem er im Duell um seinen IBF-Titel im Super-Mittelgewicht den Dänen Rudy Markussen einstimmig nach Punkten niedergerungen hatte. Bevor Ottke über seine Zukunft plaudern konnte, war auf dem Weg zum 29. Sieg im 29. Profikampf höchste Konzentration angesagt. Der 25-jährige Fitnessstudio-Besitzer Markussen verlangte dem Wahl-Kölner über zwölf Runden alles ab."
- Sächsische Zeitung:
"Kein überschwänglicher Jubel, ein Küsschen von Ehefrau Gabi, ein kräftiger Klaps von Trainer Ulli Wegner – das war´s: Als die 16. Titelverteidigung nach harter Arbeit endlich unter Dach und Fach war, dachte Profibox-Weltmeister Sven Ottke schon an die nächste Aufgabe. Wir haben uns einen Vereinigungskampf mit WBA-Champion Byron Mitchell vorgenommen, verkündete der 35-Jährige, nachdem er im Duell um seinen IBF-Titel im Super-Mittelgewicht den Dänen Rudy Markussen einstimmig nach Punkten bezwungen hatte."
- SportBild (online):
"Ottke ist in 29 Profi-Kämpfen ungeschlagen. Für den zehn Jahre jüngeren Herausforderer aus Dänemark war es die erste Niederlage im 28. Kampf. Gegen den Herausforderer, der noch nie zuvor über zwölf Runden gegangen war, tat sich Ottke allerdings über weite Strecken schwer."
- Welt am Sonntag:
"Zugegeben, es klingt wohl etwas arrogant, wenn das Fazit nach Sven Ottkes 16. Titelverteidigung lautet: abgehakt. Und doch darf vermutet werden, dass die schmerzhafte Blase unter seinem rechten großen Zeh den 35 Jahre alten Berliner mit Wohnsitz Karlsruhe am nachhaltigsten an die zwölf Runden in der ARENA Nürnberg gegen seinen dänischen Herausforderer Rudy Markussen erinnert. Denn wie so oft bei Kämpfen des Super-Mittelgewichts-Champions fühlten sich Zuschauer und Experten an eine Sanduhr erinnert - langsam, aber unaufhaltsam schwinden die Chancen aller Herausforderer. Ottke, Titelträger des Weltverbandes IBF, war zur Freude der Zuschauer auch für Markussen zu routiniert, zu schnell, zu konditionsstark."
- Westfälischer Anzeiger:
"Sven Ottke ist und bleibt der IBF-Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Auch bei der 16. Titelverteidigung war der 35 Jahre alte Boxprofi aus Karlsruhe der Sieger im Ring. In einem harten Kampf bezwang Ottke vor 6.500 Zuschauern in Nürnberg seinen Herausforderer aus Dänemark, Rudy Markussen, am Ende nach zwölf Runden nach Punkten."
- Westfälische Rundschau:
"Sven Ottke vollbrachte ein akrobatisches Kunststück: Ich musste ordentlich zittern, ordentlich rennen. Hände hoch, Beine in die Hand. Nur ein Phantom, wie der filigrane Flitzer mit den flinken Fäusten genannt wird, kann sich so fantasievoll der Gefahr entziehen. Ein Feuerwerk mit dänischem Dynamit hatte Rudy Markussen anfangs abgebrannt und den deutschen Boxweltmeister im Super-Mittelgewicht (IBF-Version) ganz schön in die Bredouille gebracht."