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Montag, 2002-11-18

Pressestimmen Nürnberg

Pressestimmen zur Boxgala in Nürnberg vom 1. Juni

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Sauerland Event GmbH in der ARENA Nürnberg eine mit Höhepunkten gespickte Profiboxveranstaltung. Im Mittelpunkt des auf acht Kämpfe angesetzten Programms standen sicherlich die IBF-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht zwischen Sven Ottke und Thomas Tate sowie die IBF-Intercontinental Meisterschaft im Schwergewicht zwischen Timo Hoffmann und Ross Puritty.
Vor etwa 7.500 Zuschauern konnte der gebürtige Berliner Sven Ottke am Samstag seinen Titel zwei Tage vor seinem 35. Geburtstag souverän und einstimmig nach Punkten verteidigen. Etwas knapper ging es hingegen im Aufeinandertreffen im Schwergewicht zwischen Timo Hoffmann und seinem amerikanischen Kontrahenten Puritty zu. Der 27-jährige Schützling von Trainer Manfred Wolke lag am Ende aufgrund der zahlreicheren Treffer vorne und konnte seinen 25. Sieg im 27.Profikampf verzeichnen.
Überzeugend waren auch die Auftritte von Fighting Nordin und Oktay Urkal. Der 30-jährige Niederländer hatte seinen amerikanischen Kontrahenten Sebastian Hill von Beginn an im Griff und siegte durch K.o. in der zweiten Runde. Der 32-jährige Berliner Urkal gewann durch technischen K.o. in der dritten Runde gegen seinen tschechischen Gegner Michael Durovic ebenfalls vorzeitig. Cengiz Koc erzielte im Schwergewicht seinen zehnten Sieg als Profi und bezwang den Ungarn Kecskes durch K.o. in der zweiten Runde. Pierre Vogel blieb im Leichtschwergewicht gegen Radmillo Soda nach Punkten erfolgreich. Kai Kurzawa behielt in einem Kampf im Halbschwergewicht gegen Stephan Riegler aus Speyer durch technischen K.o. in Runde vier die Oberhand.
Wie andere Medienvertreter die Profiboxgala und die Leistung von IBF-Weltmeister Sven Ottke in Nürnberg sahen, können Sie hier folgend in einigen Ausschnitten nachlesen:
- Berliner Morgenpost
"Gala auf der Zielgeraden: Sven Ottke, der in Nürnberg mit einem haushohen Punktsieg und einer weiteren Faustkampf-Lehrstunde seinen Super-Mittelgewichts-Titel nach Version des Weltverbandes IBF gegen Thomas Tate (USA) verteidigte, ist in die Zielgerade seiner Karriere eingebogen. Topfit, besser denn je, aber trotzdem auf verlorenem Posten gegen den härtesten aller Gegner: die Zeit. Wahrscheinlich aber wird es einfach so zu Ende gehen, wie es für Ottke typisch ist. Auf hohem Niveau, aber ohne großes Brimborium. Unbesiegt und Unangekündigt. Ottkes hervorragende Verfassung ändert daran nichts."
- Berliner Zeitung
"Der ewige Ottke: Ein wuchtiger Schlag auf das Ohr vermag einen Boxer aus dem Gleichgewicht zu bringen, effektiv beinahe wie ein Treffer auf das Kinn. Lediglich zwei Runden hatte Sven Ottke benötigt, um seinem Herausforderer Thomas Tate mit einer Rechten ebenso präzise wie entscheidend zu erwischen: Tate wankte im Duell um den WM-Titel im Super-Mittelgewicht nach Version der IBF, wurde angezählt, kam jedoch wieder auf die Beine und setzte den Kampf fort. Doch in dem Moment, in dem Ottke getroffen hatte, war die Sache entschieden: Tate präsentierte sich fortan auf wackeligen Beinen, ihm fehlte die Energie, um den Titelverteidiger noch einmal zu gefährden."
- BZ Berlin
"Ottke wie Blitz und Donner: Doch kaum war der 1. Gong zur IBF-Super-Mittel-WM ertönt, war alles Vorangegangene vergessen: Auf wieselflinken Beinen setzte Ottke den Ami sofort mächtig unter Druck. Und nicht der Schläger aus Houston (28 K.o.) entschied den Kampf mit seinem weltweit gefürchteten rechten Cross - schon in Runde 2 zertrümmerte Ottke mit der rechten Gerade das linke Trommelfell des Herausforderers. Ich bin froh, ihm gezeigt zu haben, wo der Hammer hängt. Der Boxer hat dem Puncher bewiesen, wer der Bessere ist, jubelte der Berliner."
- NÜRNBERGER Nachrichten
"Der US-Amerikaner war chancenlos: Dass der Texaner in keiner Phase des Zwölf-Runden-Kampfes eine Chance hatte, lag freilich auch an der konzentrierten Leistung des Deutschen, der dem US-Boy auf schnellen Beinen keine Chance ließ, ihn zu stellen. Er zwang diesen bereits in der zweiten Runde kurz zu Boden, was Tate so beeindruckte, dass er fortan weder Form noch Kraft und Mut hatte, Ottke so zu fordern wie bei dessen Punktsieg vor zweieinhalb Jahren in Magdeburg."
- Die Welt
"Der Boxer gegen die Zeit: Ottke und sein Trainer Ulli Wegner, Ottke und sein Manager Wilfried Sauerland gehen ganz anders miteinander um als noch vor ein paar Jahren. Euphorie und Anspannung sind Pflichterfüllung und einer gewissen Sprachlosigkeit gewichen. Manchmal ist Melancholie zu spüren. Ottke boxt, Ottke gewinnt, Ottke wird gefeiert, Ottke kassiert eine Gage, Zuschauer und Fernsehen sind zufrieden, die Karawane zieht weiter - der nächste Gegner wird eingeflogen. Weiter, immer weiter - denn wenn Ottke aufhört, ist kein Ottke mehr da."
- Express
"Ottke zeigt Tate, wo der Hammer hängt: Nix war es mit den großen Taten des Thomas Tate. Er wolle Sven Ottke zu Mus schlagen, hatte der Amerikaner vor dem Super-Mittelgewichts-WM-Kampf in der Arena Nürnberg angekündigt, doch er bekam das Phantom gar nicht erst zu fassen. Man hat gesehen, wer der Bessere ist, analysierte Ottke nach dem Fight vor 7500 Zuschauernich bin froh, ihm heute gezeigt zu haben, wo der Hammer hängt."
- Kölner Stadt Anzeiger
"Ottke nach Punktsieg gegen Tate weiter Weltmeister: Profi-Boxer Sven Ottke bleibt Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Der Karlsruher verteidigte in Nürnberg seinen Titel nach Version der International Boxing Federation (IBF) gegen Thomas Tate (USA) einstimmig nach Punkten. Es war Ottkes vierzehnte erfolgreiche Titelverteidigung. In der Nürnberger Arena dominierte der Schützling von Trainer Ulli Wegner nach Belieben. Am Ende wurde der 34-Jährige mit Ovationen der Zuschauer für seinen souveränen Auftritt belohnt."
- Münchner Merkur
"Ottke für Tate erneut zu schnell: Auf flinken Füßen trieb er seinen Kontrahenten durch den Ring, so dass dieser nie dazu kam, seine im ersten Vergleich im September 1999 demonstrierte Schlagstärke auszuspielen. sven hat das taktische Konzept meisterhaft umgesetzt und die Stärken von Tate mit einfachen Mitteln aufgehoben, analysierte Trainer Ulli Wegner weit nach Mitternacht. Da war der 36-jährige Tate bereits im Krankenhaus zur Behandlung seines geplatzten Trommelfells. Ich glaube, das war sein letzter Kampf. Zu einem neuerlichen Titelkampf wäre der Weg zu weit, meinte Trainer Willy Hayes angesichts des fortgeschrittenen Alters seines Schützlings tief enttäuscht."
- Ostthüringer Zeitung
"Phantom nicht zu fassen: Phantom Sven Ottke war von seinem Jäger abermals nicht zu fassen und bereitete sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Zwei Tage vor seinem 35. Ehrentag verteidigte Deutschlands schnellster Profi-Boxer Samstagnacht seinen IBF- Weltmeistertitel im Super-Mittelgewicht in Nürnberg mit einem souveränen Punktsieg über Pflicht-Herausforderer Thomas Tate (USA) in überzeugender Manier."
- Sächsische Zeitung
"Ewiger Sven behält Titel: Je älter, desto besser. Als der ewige Sven Ottke seinen WM-Gürtel zum 14. Mal erfolgreich verteidigt hatte, versank er in einem glitzernden Konfetti-Meer in Silber und Orange. Es gibt doch immer noch was Neues, staunte der Profibox-Weltmeister und reckte nach dem souveränen Punktsieg gegen den Amerikaner Thomas Tate seine Hände zufrieden in die Höhe: Ich war heute der klar bessere Mann im Ring. Ich bin sehr zufrieden, ihm diesmal gezeigt zu haben, wo der Hammer hängt. Für seinen 36-jährigen Gegner war es voraussichtlich der letzte Kampf der Karriere, zudem musste sich der bedauernswerte Thomas Tate mit einem Trommelfellriss und einem Cut über dem linken Auge nach dem Kampf im Nürnberger Krankenhaus behandeln lassen."
- Süddeutsche Zeitung
"Keine Feinde, nur Beute: Es muss mehr schmerzen, als ein Leberhaken und einen schlimmer treffen, als ein Uppercut: gegen jemanden zu verlieren, den das Publikum svenni ruft. Thomas Tate ist das am Samstagabend passiert. Mit großen Gesten und flotten Sprüchen war er in die Nürnberger Arena gezogen, als die Nacht langsam kalt wurde, schlich er mit gesenktem Haupt hinaus; vertrieben von Svenni Sven Ottke 116:111, 119:108, 118:109 hieß das Ergebnis nach zwölf Runden – in nüchterne Zahlen gepackt, das eigentliche Resultat des Abends aber stand im Gesicht des Siegers. Keine Macke, kein Kratzer, gelassen und gut gelaunt saß der da und rief seinem Kontrahenten mit lauter, klarer Stimme nach: Ich habe immer gewartet, gedacht, dass noch etwas kommt. Aber es kam nichts. Am Ende war dann eigentlich alles wie immer."

- Volksstimme:
"Sven Ottke war von seinem Jäger abermals nicht zu fassen: Angesichts seiner zweiten Glanzvorstellung in diesem Jahr wurden beinahe alle Gerüchte über das bevorstehende Karriereende vorerst ad acta gelegt und Zukunftspläne geschmiedet. Der Substanzverlust war heute wohl nicht zu hoch. Ich denke, wir können den nächsten Kampf wie geplant am 24. August in Leipzig bestreiten, kündigte Manager Wilfried Sauerland an."