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Donnerstag, 2002-08-29

Pressestimmen Leipzig

Pressestimmen zur Boxgala in Leipzig vom 24. August

Am vergangenen Samstag besiegte Weltmeister Sven Ottke im Super-Mittelgewicht seinen kanadischen Herausforderer Joe Gatti in einem packenden Kampf durch K.o. in der neunten Runde. Die in der ARENA Leipzig anwesenden Zuschauer waren vom Aufeinandertreffen um den IBF-Gürtel begeistert und feierten den Titelverteidiger mit ihren Sprechchören.
Sven Ottke, der seinen Titel zum 15. Mal verteidigt hatte, sagte in der anschließenden Pressekonferenz, dass Joe Gatti jederzeit brandgefährlich war. "Ich wusste aber, dass er nach diesem hohen Anfangstempo irgendwann müde werden musste und ich gewinnen würde", äußerte sich der 35-Jährige weiter. Sein Trainer Ulli Wegner hatte den Weltmeister im Vorfeld der Titelverteidigung vor seinem Gegner gewarnt. "Wir hatten eine Videoanalyse gemacht, und ich wusste, dass es schwer wird. Wie Sven den Kampf wieder an sich gerissen hat, das war klasse", antwortete der Erfolgscoach auf die Fragen der Medienvertreter.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus den Berichterstattungen der schreibenden Presse:
- Berliner Morgenpost:
"Das Ende kam schnell und brutal. Ab Runde sieben ging in der Halle Gatti die Luft aus. Die ersten schweren Treffer schüttelten den Mann, der statt des Versace-Logos eine Tapferkeitsmedaille als Tätowierung tragen sollte, bis in die Fußspitzen durch. Gattis linke Augenbraue platzte auf, das Blut nahm ihm die Sicht. Eine Rechts-Links-Kombination brachte den ersten Niederschlag in Runde neun, eine gnadenlose Rechte über Gattis sträflich tief hängende Linke beendete das Duell."
- Berliner Zeitung:
"Anders als erwartet hatte Ottke bei seiner 15. Titelverteidigung Schwerstarbeit zu verrichten. Gatti griff den Champion in den ersten vier Runden im Eilzug-Tempo und mit druckvollen Schlägen an, so dass Coach Ulli Wegner schon angst und bange wurde. Da habe ich ein bisschen Aufregung verspürt, verriet der Trainer. Ottke sei reifer, sicherer geworden. Jetzt boxt er fast wie ein Professor. Er hat eine Sonderstellung in der Welt, schwärmte Wegner."
- Bild:
"Leipzig hat einen neuen Volkshelden. Er heißt Sven Ottke, ist alter und neuer Weltmeister im Super-Mittelgewicht (IBF). Mit drei Krachern eroberte der Champion die Herzen der Zuschauer. Sie standen auf den Bänken, jubelten ihm minutenlang zu."
- BZ Berlin:
"Joe Gatti, 35, wird sich noch lange an diesen Abend erinnern. Er boxte viel, viel besser als erwartet. Dennoch ging der Italo-Kanadier in Runde 9 schwer k.o.! Sven Ottke, 35, hat seinen IBF-Titel zum 15. Mal souverän verteidigt. Doch das Schicksal Gattis zeigt das Problem, das an der Motivation des Berliners nagt: Hilfe, Svennie gehen die Gegner aus!"
- Frankfurter Allgemeine:
"Drei Kracher machten Box-Weltmeister Sven Ottke zum Volkshelden von Leipzig. Als erstes streckte er Samstagnacht in der neu erbauten Arena der Messestadt seinen kanadischen Herausforderer Joe Gatti in der neunten Runde mit einer gewaltigen rechten Geraden zu Boden, dann verkündete der als geizig verschriene Karlsruher, 50.000 Euro für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in Sachsen spenden zu wollen, und schließlich rief er sich noch als Olympia-Botschafter Leipzigs aus. Die Menschen hier brauchen ein Ziel, ließ er das Publikum wissen."
- Hamburger Abendblatt:
"Bei seiner 15. Titelverteidigung schickte er in Runde neun seinen kanadischen Herausforderer mit einer krachenden Rechten zu Boden und feierte damit im 28. Kampf seinen sechsten K.o.-Sieg. Im Anschluss an seinen Kampf eroberte der als geizig bekannte Berliner die Herzen des Publikums, als er zunächst 50.000 Euro für die Hochwasser-Opfer und dann sich selbst als Leipzigs Botschafter für die Olympischen Sommerspiele 2012 zur Verfügung stellte."
- Kölner Stadt-Anzeiger:
"Der Auftritt des 35-jährigen Sympathikus im Ring der ARENA Leipzig als perfekter Boxer, einfühlsamer Redner, großzügiger Spender und bekennender Ostler aus dem Westen riss die 8.000 begeisterten Besucher zu Beifallsstürmen hin. Das Mikrofon im rechten Boxhandschuh, den Schweiß noch auf der Stirn, sprach Sven Ottke zu seinem Publikum nicht über den Fight, sondern über die Flut. Wie ein Politiker und nicht wie ein Boxer."
- OSTTHÜRINGER Zeitung:
"Sven Ottke gehen die Gegner aus. Auch der tapfere Joe Gatti bekam die Überlegenheit des 35 Jahre alten Box-Champions zu spüren. Mit einer krachenden Rechten beendete der IBF-Weltmeister Samstagnacht in Leipzig den WM-Kampf in der neunten Runde gegen den gleichaltrigen Herausforderer. Gatti, der auch bei seinem ersten WM-Kampf vor 14 Jahren gegen Terry Norris (USA) K.o. gegangen war, musste in der Nacht zum Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert werden."
- Sächsische Zeitung:
"Erst schickte Sven Ottke seinen Gegner Joe Gatti auf die Bretter, dann machte er sich zum Volkshelden von Leipzig, indem er seine Liebe zum Osten Deutschlands erklärte und sich zum Olympiabotschafter der sächsischen Messestadt ausrief."
- Die Welt:
"Ottke, mit der Erfahrung seiner nun 264 Runden als Berufsboxer, reagierte nach dem ersten Warnschuss. Ich habe zwei Dinge gedacht. Zuerst: Wow. Dann: Vorsicht. Augen auf und weg. Ich wusste hundertprozentig, dass Gatti dieses Wahnsinnstempo nicht durchhalten kann. Also habe ich die lange Socke gemacht und darauf gewartet, dass er die Karten auf den Tisch legen muss."