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Montag, 2001-12-03

Pressestimmen Dortmund

Pressestimmen zur Titelverteidigung von Sven Ottke am Samstagabend in Dortmund

Sven Ottke selbst war nach seiner erneuten Titelverteidigung sehr erleichtert. "Ich bin froh, dass es so gut gelaufen ist. Ich habe Mundine den ganzen Kampf gegenüber gefürchtet, war mir aber immer sicher, dass ich gewinnen werde." Zu seiner Taktik sagte Ottke: "Es war die richtige Strategie, so offensiv zu boxen. Ich wollte Mundine damit müde machen, damit er zum Ende des Kampfes nicht noch einmal zu stark aufkommt. Mundine hat alles versucht, aber ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen", fuhr der IBF-Weltmeister fort.
Große Anerkennung für die Leistung von Sven Ottke gab es auch in den Printmedien. Hier einige Ausschnitte:

- Berliner Morgenpost
"Dieser Ottke, der als zweifacher Amateur-Europameister und dreimaliger Olympiateilnehmer als Sicherheitsboxer verschrien war und der auch nach nun 25 durchweg siegreichen Berufsbox-Auftritten in ignoranten Ecken dieser Welt als zweibeiniges Schlafmittel verspottet wird, wagt sich inzwischen weiter in die Hölle als 99 Prozent seiner Kollegen. Und vermag es, einen Tag voller Zweifel und einen Kampf entgegen allen Fahrplänen mit einen der spektakulärsten Knockouts der vergangenen 15 Jahre zu beenden."

- Berliner Zeitung
"Mundine spulte während der zehn Runden ein hohes Laufpensum ab und zeigte sich konditionsstärker als erwartet. Der Routine und Cleverness des Titelverteidigers war der eindimensional boxende Mundine jedoch am Ende nicht gewachsen."

- Bild
"Mit einem wuchtigen rechten Haken genau an die Schläfe hatte er den Australier in Runde 10 ausgeschaltet. Rumms – da lag er! Bewusst- und regungslos. Fast eine Minute."

- Die Welt
"Bekanntlich ist der Grat zwischen gesundem Selbstbewusstsein und der Überschätzung seiner eigenen Kräfte durchaus schmal. Anthony Mundine, Boxer aus Australien, hat das in der Samstagnacht in der Dortmunder Westfalenhalle schmerzvoll erfahren müssen. Nachdem er im Vorfeld des WM-Kampfes im Supermittelgewicht keine Gelegenheit ausgelassen hatte, über eigene Vorzüge zu dozieren und die Fähigkeiten seines Gegners zu verspotten, schickte ihn Sven Ottke in der zehnten Runde derart heftig zu Boden, dass der Maulheld erst das Bewusstsein, danach den Kampf verlor. Mundine hatte in geradezu Alischer Manier unter anderem verlauten lassen, Ottke schlage wie eine Frau."

- FAZ:
"Der K. o. vom Samstag abend über den Australier Anthony Mundine setzte das Ausrufungszeichen hinter einen Kampf, der vom üblichen Strickmuster abwich. In der zehnten Runde endete er mit einem Knalleffekt pro Ottke. Die Zuschauer in der Dortmunder Westfallenhalle und Millionen vor den Bildschirmen erlebten die ultimative Form des Boxens. Als Mundine drauf und dran war, Ottke zusehends in Verlegenheit zu bringen, beendete dieser mit einem sogenannten "Cross", einem Konter an die Schläfe Mundines, Knall auf Fall alle Ambitionen des Herausforderers."