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Donnerstag, 2004-03-04

Pressestimmen Beyer

Die Titelverteidigung von Markus Beyer gegen André Thysse im Licht der Presse

Der WBC-Weltmeister Markus Beyer verteidigte am Samstagabend in Dresden seinen WM-Gürtel im Super-Mittelgewicht gegen den Südafrikaner André Thysse (34). Mit 119:109 (Luis Escalona, USA), 117:111 (Kazuo Abe, Japan) und 117:112 (Franco Ciminale, Italien) lag der Titelverteidiger nach zwölf Runden auf den Wertungszetteln der Punktrichter deutlich vorne.
Trotzdem hielt sich der Jubel des 32-jährigen WBC-Champions in Grenzen. "Ich bin froh, dass ich gewonnen habe. Thysse hat sich im Laufe des Kampfes umgestellt und war schwer zu boxen", erklärte Beyer. "Ich bin auf Sicherheit gegangen", gestand er nach dem Fight ein.
Trainer Ulli Wegner sah die Sache positiver. "Wir haben gesehen, dass Markus gute Ansätze gezeigt hat. Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger hat er souverän gewonnen. Dieser Sieg sollte ihn in seiner Psyche stärken", erklärte der Coach.
Wie andere Medienvertreter den Kampf sahen, können Sie nachfolgend in Ausschnitten nachlesen:
- Berliner Morgenpost:
"Irgendwie kroch auch der Sekundenzeiger ab der vierten, fünften Runde nur noch zögerlich vorwärts. Markus Beyer, eigentlich ein Garant für Tempo-Boxen, Risikofreude und schnelle Aktionen, quälte sich mit einem 34-jährigen Südafrikaner über die Runden. Der WBC-Titelverteidiger im Super-Mittelgewicht konnte vor 4.000 Zuschauern in Dresden in keinem der zwölf Durchgänge an seine Qualitäten anknüpfen. Statt seinen Rivalen unter Druck zu setzen, brach Beyer seine Attacken immer wieder ab."
- Berliner Kurier:
"Beyer war der bessere Boxer, traf genauer und öfter als Thysse, aber so richtig hatte er noch nicht das Feuer vergangener Ringschlachten entfacht. Trainer Ulli Wegner rief immer wieder aus der Ecke: Geh ran da, Markus! Aber das bedingungslose do or die blieb aus, war gegen den 15. der WBC-Rangliste, den nach vier Runden bereits ein Veilchen unter dem rechten Auge zierte, wohl auch nicht nötig. Am 5. Juni muss Beyer noch einmal gegen Green ran."
- Bild:
"Markus Beyer (32) bleibt WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht! Aber: Es war ein ganz müder Punktsieg in Dresden über André Thysse (34), einem Spielwaren-Verkäufer aus Südafrika. Da dürfte die Einschlafquote fast so hoch gewesen sein wie die Einschaltquote im TV. Beyer kleinlaut: Für die Revanche gegen Danny Green im Juni reicht diese Leistung nicht. Ich bin unzufrieden, muss mir Gedanken machen. Der Kampf hat die Leute nicht von den Sitzen gerissen."
- Dresdner Morgenpost:
"Markus, Markus schallte es durch die Arena und die eigens aus Florida eingeflogene Hip Hop Band IMIJ rappte den WBC-Champion in den Ring – für einen großen Box-Abend war alles bereit. Doch Beyer konnte seine Erwartungen und die der Fans nicht umsetzen. Er war schwer zu boxen, versuchte der WBC-Champion seine Leistung zu begründen. Die Beyer-Schläge trafen zwar immer sicher den Kopf von Thysse, wirkten aber harmlos. Der Südafrikaner konnte immer wieder kontern und machte Beyer das Leben schwer."
- Frankfurter Allgemeine Zeitung:
"Mit gesenktem Haupt nahm Markus Beyer die Noten der Punktrichter entgegen. Die Zahlen der Herrschaften aus Italien, Japan und den Vereinigten Staaten sprachen für den alten und neuen WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Dennoch änderte das einstimmige Votum nichts an der Miene dieses Boxers, der das Bild eines unglücklichen Siegers abgab. Das Heimspiel in Dresden gegen den Südafrikaner André Thysse hatte der Sachse aus dem Erzgebirge überstanden. Aber nicht die Selbstzweifel."
- Ostthüringer Zeitung:
"Schlag nach bei James E. Loehr. In der Fachliteratur des renommierten Sportpsychologen sucht Markus Beyer nach dem verlorenen Selbstvertrauen. Auf Anraten von Biathlon-Weltmeister Ricco Groß, seinem Kumpel aus Schwarzenberger Tagen, hat sich der Profiboxer einer Sportpsychologin anvertraut. Ich muss versuchen, auch mental alle Reserven auszuschöpfen, sagt der WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht. In der Nacht zum Sonntag hat Beyer in Dresden den unbekannten Südafrikaner André Thysse glanzlos nach Punkten besiegt."
- Westfälischer Anzeiger:
"Markus Beyer sah nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung im Super-Mittelgewicht ramponiert aus: Der linke Ellenbogen dick angeschwollen, eine rot unterlaufene Beule am Kopf und reif für die Insel. Zum Glück fahre ich jetzt in Urlaub in die Dominikanische Republik. Das heute hat die Leute nicht von den Sitzen gerissen. Ich bin unzufrieden, sagte der Profibox-Weltmeister. Trotz der erfolgreichen Verteidigung seines WM-Gürtels im Super-Mittelgewicht der WBC-Version gegen den chancenlosen Südafrikaner André Thysse kam beim 32-Jährigen und seinem Betreuerstab kaum Jubel auf."