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Dienstag, 2003-03-18

Pressestimmen Berlin

Pressestimmen zum Sieg von Sven Ottke in der Berliner Max-Schmeling-Halle am 15. März

Über 10.000 Zuschauer feierten am Samstagabend den IBF- und WBA-Weltmeister Sven Ottke in der Berliner Max-Schmeling-Halle nach seinem Punktsieg über den Amerikaner Byron Mitchell. Ottke hatte im Laufe des Aufeinandertreffens mehr Hände als sein Kontrahent ins Ziel gebracht und konnte sich somit die Gürtel der WBA und IBF umschnallen.
In der zwölften Runde hatte der Champion allerdings Probleme. "Sven hat in den letzten Jahren immer wieder gegen schlagstarke Gegner geboxt. Er ist ein Klassemann, der sich dadurch auszeichnet, dass er auch über kritische Situationen hinwegkommt", lobte Trainer Ulli Wegner seinen Athleten in der Pressekonferenz nach dem Fight.
Manager Wilfried Sauerland ergänzte: "Für mich war es ein ziemlich klarer Punktsieg von Sven. In der letzten Runde ist mir jedoch das Herz in die Hose gerutscht. Wie Sven sich aus dieser Situation rausgerettet hat, das war sensationell."
Wie andere Medienvertreter den WM-Kampf von Sven Ottke sahen, können Sie hier folgend in einigen Ausschnitten nachlesen:
- Berliner Kurier:
Sven, du bist der Größte!
"Sven Ottke aus Berlin hat sich seinen Traum erfüllt und mit einem 2:1-Punktsieg über Byron Mitchell (USA) den zweiten WM-Gürtel gewonnen. Trotz seiner Körperlänge von 1,78 m ist Ottke der Größte. Es kann eben nur einen Sven Ottke geben ..."
- Berliner Zeitung:

Am Rande des Abgrunds
"Zwei Richter sahen den neuen Weltmeister der IBF und WBA vorn, einer Mitchell; vertretbare Urteile, denn Ottke setzte die Mehrzahl der Aktionen, Mitchell jedoch die härteren Treffer. Und dann war ja auch noch die zwölfte, die letzte Runde, in der Mitchell eine beeindruckende Schlussoffensive startete und Ottke mit einer donnernden Rechten bis in die Fußspitzen erschütterte. Dem K.o. war der IBF-Champion in seiner inzwischen dreißig Kämpfe währenden Karriere niemals so nahe, er klammerte, er tänzelte, er fintierte - er tat alles, um die restlichen Sekunden der finalen Runde zu überstehen. Es gelang mit Mühe."
- BZ Berlin:
Sven, jetzt bist du so groß wie Maxe
"Als er in den Ring kletterte, wollte er Geschichte schreiben, der erste deutsche Doppel-Weltmeister werden. In 12 Runden erfüllte er sich nicht nur seinen Traum. Ottke, 35, erstürmte die Max-Schmeling-Halle und eroberte seinen festen Platz an der Seite des größten deutschen Box-Idols. 10.500 Fans in der proppevollen Arena trommelten mit den Füßen, feierten mit minutenlangem, frenetischem Beifall den Sieg des Technikers und Taktikers über den Puncher."
- Berliner Morgenpost:
Der Traum ist wahr geworden
"Dabei hatte der Verlierer genau das getan, was man gegen Sven Ottke tun muss, um sich die Chance auf einen Erfolg zu wahren. Harte, präzise und vor allem schnell geschlagene Treffer. Einen Flitzer wie den Berliner zwingen, die Ringmitte freizugeben, die weiten Wege zu gehen. Den Vorwurf, zu spät alles auf eine Karte gesetzt zu haben, ließ der 29-jährige Mitchell noch in seiner Kabine nicht gelten. sven ist ein ausgebuffter Fighter. Er trifft dich nie mit einem Schlag beeindruckend hart, er desorientiert dich mit vier oder fünf Punches. Du musst immer wieder aufbauen. In der Mitte unseres Kampes hatte ich das Gefühl, Ottke wollte mich konditionell in tiefes Wasser ziehen, damit ich ertrinke, analysierte der Mann aus Florida."
- Bild am Sonntag:
Ottkes größter Sieg! Doppel-Weltmeister
"Der Berliner gewann Ringschlacht gegen Mitchell, hat jetzt die WM-Gürtel von WBA und IBF. Es war der Kampf seines Lebens – und er hat ihn hauchdünn gewonnen. IBF-Champion Sven Ottke (35) besiegt WBA-Weltmeister Byron Mitchell (29) durch 2:1 Richterstimmen, ist jetzt der erste deutsche Doppel-Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Und er ist jetzt sogar größer als Henry Maske."
- Bild:
Svenni, jetzt bist du ein richtiger Champion!
"Vor 10.500 Fans in der Berliner Schmeling-Halle und 9,79 Millionen vor dem TV bezwang Ottke den schlagstarken Amerikaner mit 2:1-Stimmen. Anders als Wladimir Klitschko bei seiner K.o.-Schlappe gegen Corrie Sanders (Südafrika) blieb er cool in den brenzligen Situationen, als Mitchell ihn angeknockt hatte und immer wieder mit wuchtigen Haken nachsetzte. Der schwer gezeichnete Ottke (Augen dick, linkes Lid aufgeplatzt) klammerte, hielt Muskelprotz Mitchell fest und rettete so den knappen Sieg. Es war auch ein Sieg über Mitchell-Promoter Don King. Vor den Mauscheleien des Box-Paten (war gar nicht erst angereist) hatte das Ottke-Lager Angst, legte schon vorher Protest gegen die Zusammensetzung des Kampfgerichts ein. Am Ende war das Urteil unumstritten."
- Die Welt:
Ein bisschen Sterben in Runde zwölf
"In punkto Technik und Taktik übertraf der weiterhin ungeschlagene Profi seinen Kontrahenten aus den Vereinigten Staaten deutlich. Das sah sogar Carl King ein. Der Sohn des berüchtigten Promoters Don King schwenkte zwar pausenlos zwei US-Fähnchen, redete stets ein bisschen zu laut und ließ gelegentlich leise Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit aufkeimen. Dennoch hatte der Manager von Byron Mitchell keineswegs den Blick für die Realitäten verloren. Das Urteil der Punktrichter geht in Ordnung. Sven ist ein intelligenter Kämpfer, der genauso geboxt hat, wie ich es ihm geraten hätte, wenn ich sein Betreuer gewesen wäre."
- Express:
Super-Titel! Ottke hat zwei Gürtel…
"Am Ende, nach zwölf Runden, jubelten sie beide. Gewonnen haben konnte aber nur einer – und das war wenige Minuten später Sven Ottke. Der 35-Jährige verteidigte nicht nur seinen WM-Titel im Super-Mittelgewicht nach IBF-Version, sondern er knöpfte seinem Gegner Byron Mitchell (USA) auch noch den Weltmeistergürtel des WBA-Verbandes ab. Das Urteil war denkbar knapp – genauso knapp wie zuvor dieser Vereinigungs-WM-Kampf vor 10.000 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Mit 2:1-Richterstimmen landete Ottke einen Punktsieg. In Gefahr geriet der Erfolg noch einmal in der zwölften und letzten Runde, als der als Puncher bekannte Mitchell versuchte, nochmal einen K.o. anzubringen. Doch Ottke rettete sich mit Glück und viel Klammern des Gegners über die Zeit."
- Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Doppelweltmeister Ottke benötigt die Kraft der doppelten Herzen
"Als Vertreter der führenden Weltmacht entwaffnet. So jedenfalls fühlte sich Byron Mitchell aus Ozark in Alabama nach dem verlorenen Duell im Ring der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen Sven Ottke. Mitchell teilt seit Sonntag die Erfahrung mit amerikanischen Landsleuten wie Joe Gatti, Thomas Tate, James Butler, James Crawford oder Charles Brewer, die alle nach Germany gekommen waren, einem alternden Berufsboxer endlich das Handwerk als Weltmeister zu legen. Manche großmäulig wie selbstherrliche Sheriffs, Mitchell aber mit erlesenen Fähigkeiten und Manieren. Der Weltmeister des Verbandes WBA auf Staatsbesuch beim Weltmeister des Verbandes IBF."
- Freie Presse Chemnitz:
Sven Ottke schreibt in Berlin Profibox-Geschichte
"Ottke wird die Spuren, die das spannende und über weite Strecken hochklassige 12-Runden-Duell mit dem sechs Jahre jüngeren WBA-Champion Byron Mitchell (USA) hinterließ, verschmerzen können. Denn nach dem knappen 2:1-Punktsieg geht er als erster deutscher Doppel-Weltmeister der Profiboxer in die Geschichte ein. sven entwaffnet alle Gegner durch seine Schnelligkeit. Was allerdings passiert, wenn er stehen bleibt, das haben wir in der letzten Runde gesehen, erklärte Ottke-Trainer Ulli Wegner. Nicht nur ihm, sondern auch den über 10.000 begeisterten Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle fuhr der Schrecken in die Glieder, als der schlagstarke Mitchell alles auf eine Karte setzte und Ottke an den Rand einer K.o.-Niederlage brachte. Nach harten Treffern zum Kopf wackelte der Lokalmatador im Finale seines 18. WM-Kampfes bedenklich, er fiel aber nicht."
- Kölner Stadt-Anzeiger:
Wettlauf zum Doppel-Titel
"In einem mitreißenden und jederzeit spannenden Vereinigungskampf, bei dem der in Berlin-Spandau geborene IBF-Champion Ottke und der Weltmeister der konkurrierenden World Boxing Association (WBA) ihre Titel zur Disposition stellten, siegte Ottke über zwölf Runden nach Punkten und schrieb damit ein neues Kapitel deutscher Profiboxgeschichte. Denn zuletzt hatte Henry Maske, einstige Lichtgestalt des Profiboxens, am 23. November 1996 in seinem letzten Kampf vergeblich versucht, WBA-Champion Virgil Hill den Titel abzunehmen."
- Sport-Bild online:
Ottke trägt jetzt zwei Gürtel
"Der 35 Jahre alte Sven Ottke ist als erster deutscher Profiboxer Doppel-Weltmeister der Verbände IBF und WBA. Der weiter ungeschlagene IBF-Champion im Super-Mittelgewicht schlug in seinem 30. Fight beim Vereinigungskampf den sechs Jahre jüngeren bisherigen WBA-Champion Byron Mitchell aus den USA über zwölf Runden knapp mit 2:1-Richterstimmen. Ottke trägt nun beide Gürtel."
- Süddeutsche Zeitung:
Box-Weltmeister Ottke erhält im Kampf gegen Mitchell reichlich Blessuren, aber auch einen zweiten Titel
"Als das Publikum noch in der Halle verharrte und Sven Ottke, den Sieger, feierte; als der Ring noch voller Leben war und die sinnbetörende Emotionen auf die 10.500 Zuschauer einströmten, da flimmerten auf der Großbild-Leinwand aufgezeichnete Bilder vom Ende eines großen Kampfes. Die Bilder von der Erstürmung des Vierecks zum Beispiel, unmittelbar nach Ertönen des letzten Gongs in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Wilfried Sauerland nahm ihn als Erster ein, er hüpfte ungelenk auf Ottke zu und fiel diesem um den Hals. Vor allem aber war eine Nahaufnahme zu sehen; eine Nahaufnahme von Byron Mitchell, dem Unterlegenen, wie er sich Ottke näherte – und ihn seiner Hochachtung versicherte. Wer wollte, konnte auf Mitchells Lippen lesen: You are the champ."