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Mittwoch, 2009-06-24

Pressekonferenz vor der IBF-WM

Arthur Abraham und Herausforderer Mahir Oral (Fotos: SE)

Abraham-Gewicht macht keine großen Sorgen

Nur noch wenige Tage - dann kommt es in der Berliner Max-Schmeling-Halle zum mit Spannung erwarteten WM-Duell zwischen dem in 29 Profikämpfen ungeschlagenen IBF-Champion King Arthur Abraham und seinem Herausforderer Mahir Oral (28 Profikämpfe; 25 Siege, 2 Unentschieden). Anders als vor den letzten Titelverteidigungen scheint es beim von Ulli Wegner trainierten IBF-Weltmeister diesmal keine großen Gewichtsprobleme zu geben. 

"Meine Sorge war zunächst, dass Arthur wieder damit Probleme haben wird", erklärte Manager Wilfried Sauerland am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. "Aber er hat diesmal sehr konsequent gelebt und ist schon fast im Limit. Ich hoffe, dass er nicht zu viel Substanz gelassen hat." Doch King Arthur bekundete, dass Training sei gut verlaufen. "Ich habe schon vor vier Wochen angefangen, das Gewicht zu reduzieren und fühle mich sehr gut", so Abraham. 

Man müsse deshalb noch abwarten, ob der IBF-Weltmeister im Mittelgewicht zukünftig wirklich in einem höheren Gewichtslimit antreten wird. "Wir wollen darüber erst nach dem Kampf beraten", sagte Wilfried Sauerland im Kempinski Hotel Bristol. 

"Erst einmal geht es darum, den Kampf am Wochenende zu gewinnen. Danach sehen wir weiter", fuhr Abraham fort. Und das nicht ohne Grund. Denn der Herausforderer Mahir Oral rechnet sich durchaus Chancen aus, dem IBF-Champion in der Max-Schmeling-Halle ein Bein zu stellen. Doch um diesen Plan zu verwirklichen, müsste es der Mittelgewichtler aus Hamburg schaffen, gegen den schlaggewaltigen Abraham möglichst wenig Treffer zu kassieren. 

"Ich bin topfit", sagte der 29-jährige Herausforderer und verriet: "Ich bin vorsichtig und muss von der ersten bis zur letzten Sekunde hellwach sein. Doch es gibt verschiedene Varianten, die ich mir zurechtgelegt habe. Wenn es nicht läuft, muss ich mich umstellen und anders boxen. Doch ich bin darauf eingestellt." Mahir Oral-Manager Ahmet Öner warnte: "Wenn ein Boxer wie Mahir schon ein paar Kämpfe gemacht hat, sollte er es gegen den Besten versuchen. Das ist Arthur Abraham. Doch Mahir ist ein Wettkampftyp, er hat nichts zu verlieren." 

Abraham-Coach Ulli Wegner betonte, dass man den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehme. Dennoch hatte er im Vorfeld angekündigt, dass sein Schützling den Herausforderer "auf der Leber weghauen wird". "Keine Chance, das schafft er nie", so Öner. "Ulli Wegner wird am Samstag traurig nach Hause gehen." Wegner konterte: "Ich wollte nicht, dass die Info vorher bekannt wird. Doch Ahmet, wir werden beim Körper anfangen und hören beim Kopf auf. Das wirst du sehen. Wir haben viele Fans in Berlin. Die wollen wir begeistern!"

 

Eintrittskarten für die Veranstaltung in der Berliner Max-Schmeling-Halle, bei der auch Sebastian Sylvester, Enad Licina, Frank Shabani, Alexander Frenkel, Martin Kempf und Dustin Dirks in den Ring steigen werden, sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min) und im Internet bei www.ticketcorner.com erhältlich.