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Mittwoch, 2007-03-07

Pressekonferenz Rostock

Verbaler Schlagabtausch in Rostock sorgt schon im Vorfeld für Spannung

Verschiedener könnten die Voraussetzungen der beiden Hauptkämpfe am 3. März in der Stadthalle Rostock wohl kaum sein. Während WBA-Intercontinental Champion Sebastian "Hurrikan" Sylvester und sein 30-jähriger Herausforderer Alessio Furlan (Italien) bei der Pressekonferenz am Mittwoch fast freundschaftlich miteinander umgingen, traten die Titelaspiranten um den vakanten IBF-Gürtel im Super-Mittelgewicht, Robert Stieglitz und Alejandro Berrio aus Kolumbien, verbal schon mal kräftig aufs Gaspedal.

Robert Stieglitz trifft im Kampf um die IBF-WM auf Alejandro Berrio
Im Lager von Sebastian Sylvester herrscht Vorfreude auf die Veranstaltung in Rostock. "Ich würde überall in den Ring steigen. Doch diesmal boxe ich zuhause. Das spornt mich an", sagte der 26-jährige Greifswalder. Sein Manager Winfried Spiering schmiedet unterdessen schon WM-Pläne für den deutschen Mittelgewichtler: "Die Absage Asikainens spielt in unseren Köpfen keine Rolle mehr. Wenn Sebastian am Samstag gewinnt, sehe ich Möglichkeiten, den WBA-Weltmeister Javier Castillejo nach dessen nächsten Kampf herauszufordern."

Hagen Doering, Hartmut Schröder, Sebastian Sylvester, Winfried Spierung
Am Samstag muss dazu aber ein Sieg her. Doch Kontrahent Alessio Furlan ist gut vorbereitet in die Hansestadt gekommen. "Ursprünglich wollte ich eine Woche später in Italien kämpfen. Doch als ein Gegner für Sylvester gesucht wurde, sagte ich zu, da ich bereits voll im Training stand", erklärte der Herausforderer. Sein Coach Giordano Mosconi räumt seinem Schützling durchaus Chancen ein: "Wir haben gesehen, dass Sebastian gegen den Italiener Lorenzo Di Giacomo im Jahr 2005 einige Mühe hatte. Doch Alessio ist stärker als sein Landsmann einzuschätzen."

Herausforderer Alessio Furlan und Titelverteidiger Sebastian Sylvester

Viel Brisanz bot anschließend das verbale Wortgefecht zwischen den Kontrahenten um die IBF-WM. Stieglitz und Berrio waren schon einmal im Dezember 2005 aufeinander getroffen, dabei verbuchte der Schützling von Trainer Werner Kirsch das bessere Ende für sich. Abraham Darwish, der Delegationsleiter des kolumbianischen Teams, übersetzte die Aussagen Berrios und erklärte in Anspielung auf die vermeintlich schwache Leistung des Ringrichters im ersten Fight: "Diesmal wird Alejandro im Ring nicht gegen zwei Leute antreten müssen. Deshalb wird er Robert Stieglitz ausknocken!"

Siegessicher: Super-Mittelgewichtler Robert Stieglitz und Ulf Steinforth

Der in Magdeburg lebende Super-Mittelgewichtler konterte: "Da kann Berrio quatschen, was er will, am Samstag werde ich ihn schlagen. Ich habe mich hervorragend vorbereitet und glaube, dass ich eine noch bessere Leistung als im ersten Kampf gegen Berrio zeigen werde." Darauf hofft auch Ulf Steinforth, Manager des 25-Jährigen. "Robert ist der bessere Mann. Er wird seinen Gegner besiegen, und zwar auf sportliche Art und Weise. Außerdem sind wir sicher, dass die Rostocker Zuschauer hinter Robert Stieglitz stehen werden."