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18.05.2013
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Sonntag, 2012-09-30

Povetkin macht kurzen Prozess

Alexander Povetkin

Zurück zu alter Stärke: Alexander Povetkin (Fotos: Photo Wende)

WBA-Weltmeister empfiehlt sich für einen Fight gegen Wladimir Klitschko

Alexander Povetkin findet unter Trainer Kostya Tszyu zu alter Stärke zurück. Der 33-Jährige ließ im ersten Fight unter der Obhut seines neuen Coaches dem amerikanischen Pflichtherausforderer Hasim Rahman nicht den Hauch einer Chance. Gegen den einstigen Bezwinger von Lennox Lewis setzte er sich am Samstagabend in der mit 4.000 Zuschauern voll besetzten Sporthalle Hamburg mit einem technischen K.o.-Sieg in der zweiten Runde durch.

Die ersten Sekunden des WM-Fights verliefen noch recht ausgeglichen. Doch danach zeigte sich schnell, dass Povetkin der bessere Mann im Ring ist. Noch in der ersten Runde knickte der Herausforderer erstmals nach einer knackigen rechten Geraden des Titelverteidigers mit dem Knie ein, konnte sich aber auf den Beinen halten und durch geschicktes Klammern aus der für ihn brenzligen Situation befreien.

Der Titelverteidiger ergriff im zweiten Durchgang sofort wieder die Initiative. Präzisen Führhänden folgte später ein gewaltiger Schlaghagel, eingeleitet durch einen linken Haken ans Kinn des Herausforderers. Rahman, sichtlich beeindruckt durch die Wirkung, steuerte zurück in Richtung der Ringseile. Dort ließ der WBA-Weltmeister dann erst recht die Fäuste fliegen. Da Referee Gustavo Padilla in diesem Moment noch von einem Abbruch des Kampfes absah, setzte der WBA-Weltmeister aus Chekhov bei Moskau weiter beherzt nach. Rahman konnte sich stellenweise nur noch durch ein Abstützen an den Ringseilen auf den Beinen halten. Nach einem gewaltigen linken Haken hatte dann aber auch der Ringrichter ein Einsehen und brach den Kampf nach einer Minute und 46 Sekunden des zweiten Durchgangs ab.

Nach seinem nunmehr 25. Sieg im 25. Profifight (davon 17 durch K.o.) bedankte sich Povetkin besonders bei seinem Trainer: "Ich habe unter Kostya Tszyu eine Menge dazugelernt. Wir haben viel an meiner Ausdauer und Schlagtechnik gearbeitet. Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich die Schlacht gegen Marco Huck im Februar dieses Jahres quasi als Weckruf benötigt habe, um gestärkt daraus hervorgehen zu können."

Wie es für Alexander Povetkin weitergeht, brachte Kalle Sauerland während der anschließenden Pressekonferenz auf den Punkt. "Wladimir Klitschko boxt als Nächstes gegen den Polen Mariusz Wach. Der Sieger hat dann bis Ende Februar Zeit, sich Alexander im Ring zu stellen."

Alexander Povetkin, der sich einen Klitschko-Sieg gegen Wach wünscht, ergänzte: "Ich würde gerne gegen Wladimir boxen. Ich glaube, das wird ein spannender und interessanter Kampf."