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Sonntag, 2007-12-16

Pianeta vs. Ferrara II

Francesco Pianeta kämpft noch einmal gegen Paolo Ferrara

Am 14. April standen sie sich schon einmal im Ring gegenüber. In der Porsche-Arena in Stuttgart bezwang Francesco Pianeta damals den Italiener Paolo Ferrara knapp nach Punkten (78:75, 77:76 und 76:78). Am 29. Dezember wird es in der Seidensticker Halle in Bielefeld zum Rematch zwischen beiden Kontrahenten kommen.

Rematch zwischen Francesco Pianeta (r.) und Paolo Ferrara (l.)
Ungewöhnlich daran ist allerdings, dass nicht der Unterlegene aus dem ersten Fight, der 37-jährige Ferrara, sondern der damalige Sieger Pianeta unbedingt auf eine Neuauflage bestand. "Das war im April ein knappes Ding. Nicht jeder hatte mich am Ende vorne gesehen. Es ist nur fair, Paolo Ferrara einen Rückkampf einzuräumen", erklärt Pianeta.
Für diese Entscheidung führt der Rechtsausleger noch weitere Gründe an. "Ich will Erfolg haben, doch dieser Kampf ist wie ein Makel, der auf mir lastet. Ich will mir nichts nachsagen lassen. Ich möchte die Sache auch für mich endgültig abschließen und zeigen, dass ich der Bessere bin", fährt der 23-jährige Schwergewichtler fort.

Sportlich fair: Ferrara gratulierte Pianeta im April trotz der Niederlage
Damals sei er so unzufrieden gewesen, dass er drei Nächte lang nicht richtig geschlafen habe. "Ich war an dem Tag einfach schlecht. Danach habe ich Konsequenzen gezogen und meinen Trainingsmittelpunkt wieder von Gelsenkirchen nach Berlin verlegt. Denn im Max-Schmeling-Gym habe ich bei Trainer Ulli Wegner beste Bedingungen", so Pianeta.
Der im italienischen Corigliano Calabro geborene Schwergewichtler hat klare Vorstellungen, wie der zweite Fight gegen Paolo Ferrara enden soll: "Ich will auf jeden Fall deutlich siegen. Ich gehe davon aus, dass der Kampf über die kompletten acht Runden gehen wird, da Ferrara unglaublich einstecken kann. Doch am liebsten wäre mir ein K.o."

Francesco Pianeta hat bisher 13 Siege als Profi auf dem Konto (Fotos: SE)
Mit einem weiteren Erfolg im Rücken will Francesco Pianeta dann im nächsten Jahr international für Furore sorgen. "Zunächst konzentriere ich mich natürlich auf Paolo Ferrara. Doch wenn ich ihn besiege, werde ich wahrscheinlich um die WBC-Junioren-Weltmeisterschaft boxen können", verrät der Schwergewichtler, "das ist ein großer Anreiz für mich."