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Donnerstag, 2012-03-08

Jetzt gegen Afolabi

Marco Huck

Bilder: Photo Wende

Huck bleibt vorerst im Cruisergewicht - Pflicht gegen Afolabi

Die Entscheidung ist gefallen: Nach reiflicher Überlegung und gemeinsamen Diskussionen mit Hall-of-Fame-Promoter Wilfried Sauerland, Trainer Ulli Wegner, Sauerland Event Geschäftsführer Chris Meyer und Sportdirektor Hagen Doering hat sich Marco Huck (34-2, 25 K.o.´s) entschieden, vorerst im Cruisergewicht zu bleiben. Dort wird er seinen WBO-Weltmeistergürtel gegen Pflichtherausforderer und Interims-Champion Ola Afolabi (19-2-3, 9 K.o.´s) verteidigen. Auch für Alexander Povetkin, den WBA-Weltmeister im Schwergewicht, steht als nächstes die Pflichtverteidigung seines Titels gegen Hasim Rahman an. Zu einer Revanche zwischen Huck und Povetkin, die sich am 25. Februar in Stuttgart eine dramatische Ringschlacht lieferten, könnte es frühestens im Herbst kommen. "Wir sind der Meinung, dass es für Marco das Beste ist, jetzt erst einmal seinen WBO-Titel im Cruisergewicht zu verteidigen", so Wilfried Sauerland. "Mit seinen 27 Jahren ist er noch sehr jung. Ins Schwergewicht kann er später immer noch aufsteigen."

Huck folgt dem Rat Sauerlands. "Ich hätte gerne sofort im Schwergewicht angegriffen, habe mich aber überreden lassen, erstmal im Cruisergewicht weiterzumachen. Das ist okay für mich. Dann haue ich dort weiter alles kurz und klein. Den Anfang mache ich mit Afolabi. Das ist ein starker Mann. Aber gegen mich hat er keine Chance."

Der 31-jährige Brite ist für Huck kein Unbekannter. Bei seiner ersten Titelverteidigung im Dezember 2009 verlangte Afolabi dem frischgebackenen Weltmeister alles ab. In einem spannenden Kampf setzte sich Huck in Ludwigsburg knapp nach Punkten durch. Afolabi hat seither fünf Mal gewonnen, zuletzt besiegte er den starken Russen Valery Brudov vorzeitig. Nach dem Sieg über Afolabi verteidigte Huck seinen WBO-Gürtel noch sieben weitere Male erfolgreich, ehe er einen Ausflug in die höchste Gewichtsklasse wagte. Vergangenen Monat forderte er WBA-Schwergewichts-Weltmeister Alexander Povetkin heraus. 7,31 Millionen Zuschauer verfolgten in der Spitze das dramatische Gefecht in der ARD, aus dem Povetkin knapp als Sieger hervorging.

Sauerland Event hat die Gespräche mit Tom Loeffler, Afolabis Repräsentanten, aufgenommen und wird in Kürze Datum und Austragungsort bekanntgeben.