Deutsch English
23.05.2017
Top-Thema

Zeuge auf Abrahams Spuren:

WM-Kampf in Wetzlar gegen Paul Smith!

Auf dem Weg zur WM:

Feigenbutz will sich von Nemesapati nicht aufhalten lassen!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Montag, 2007-01-08

Peter schlägt Toney

Keine weiteren Fragen: Mit einem klaren Sieg über James Toney hat Samuel Peter letzte Zweifel aus dem Weg geräumt, wer der wahre Pflichtherausforderer für WBC-Champion Oleg Maskaev ist. Bereits im September hatte der Nigerianer Toney nach Punkten geschlagen, doch die WBC orderte ein Rematch an. Das gewann Peter in der Nacht von Samstag auf Sonntag souverän. 118-110, 118-110 und 119-108 lautete das an Deutlichkeit nur kaum zu überbietende Urteil der Punktrichter. "Noch bin ich nicht der Beste, das sind diejenigen, die die Gürtel haben", meinte Peter nachher, "aber schon bald werde ich der Beste sein. Ich werde der erste Champion aus Afrika sein."

Samuel Peter und James Toney.

Über die gesamte Distanz kontrollierte Peter (28-1) das Gefecht. Er landete mehr und vor allem härtere Treffer. In der zweiten Runde schickte er Toney (69-6) mit einer linken Hand zum ersten Mal seit zwölf Jahren zu Boden. "Das war kein Niederschlag, ich bin ausgerutscht", gab sich der 38-Jährige uneinsichtig. "Ich habe den Kampf gewonnen. Er soll so hart schlagen können? Ich komme aus dem Mittelgewicht und er konnte mich nicht ausknocken!"

The Nigerian Nightmare landete einen deutlichen Sieg.
Nach fünf Runden deutete sich eine starke Schwellung über Toneys Auge an. Er atmete schwer und schlug wenig. Trotzdem sah er sich als den Sieger. "Ich bin nach wie vor der Beste. Ich habe den Kampf gewonnen. Ich habe die besten Boxer von Mittelgewicht bis Schwergewicht geschlagen", so der frühere Mittelgewicht-, Supermittelgewicht- und Cruisergewicht-Champion.

Peter vs. Toney II
Im zweiten Hauptkampf besiegte der Amerikaner Travis Simms seinen Landsmann Jose Antonio Rivera und sicherte sich den WBA-Gürtel im Superweltergewicht. Nach zwei Minuten in der neunten Runde stoppte der Ringrichter das einseitige Gefecht. Zwar konnte sich Rivera von zwei Niederschlägen noch erholen, doch als er einen linken Haken und eine harte Rechte einstecken musste, wurde er aus dem Kampf genommen. Für Simms (25-0, 19 KOs) war es der erste Kampf in 27 Monaten. Ein Rechtsstreit mit der WBA, die für Simms einen anderen Pflichtherausforderer auserkoren hatten, hatte sich in die Länge gezogen. "Ich bin die ganze Zeit im Gym geblieben und habe weiter hart an mir gearbeitet", so Simms.

Travis Simms stoppte Antonio Rivera.