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Mittwoch, 2003-11-19

Pacquiao schockt Barrera

Manny Pacquiao schlägt den Mexikaner Marco Antonio Barrera

Für eine riesige Überraschung sorgte am Samstagabend in San Antonio, US-Bundesstaat Texas, der IBF-Weltmeister im Super-Bantamgewicht Manny Pacquiao. Der Athlet von den Philippinen bezwang in einem Aufeinandertreffen im Federgewicht Marco Antonio Barrera durch technischen K.o. in der elften Runde. Der unterlegene Mexikaner galt zuvor als der wohl stärkste Boxer in dieser Gewichtsklasse.
Dabei lief es zum Auftakt für Pacquiao denkbar schlecht. Der 24-Jährige musste, allerdings nicht durch Schlagwirkung verursacht, bereits in der ersten Runde zu Boden und wurde fälschlicherweise von Ringrichter Laurence Cole angezählt. Doch Pacquiao zeigte sich unbeeindruckt und bestimmte mit seinen schnellen Händen in der Folge das Ringgeschehen. Im dritten Durchgang landete der Rechtsausleger dann selbst mit der linken Geraden einen Niederschlag gegen seinen Konkurrenten aus Mexiko.
Auch danach war es eher der IBF-Champion im Super-Bantamgewicht, der mit seinen Aktionen glänzen konnte. Ab dem siebten Durchgang hinderte Barrera zudem ein Cut über dem linken Auge. Dem Mexikaner wurde in Runde neun ein Punkt abgezogen, als er nicht auf das Kommando "Break" des Ringrichters reagierte und trotzdem weiterschlug. In der elften Runde schickte Pacquiao seinen Konkurrenten erneut in den Ringstaub, so dass Jorge Barrera, der Bruder des Boxers, aus der Ringecke ins Seilgeviert sprang und nach 2 Minuten und 56 Sekunden die sofortige Aufgabe signalisierte.
Für Manny Pacquiao war es der 38. Sieg im 41. Profifight. Dem stehen zwei Niederlagen und ein Unentschieden gegenüber. "Ich war überrascht, dass Barrera so lange durchgehalten hat. Ich habe sehr früh gewusst, dass ich ihn ausknocken werde", erklärte der Sieger nach dem Ringgefecht. Für Barrera war es die vierte Niederlage im 62. Profifight. "Es war heute nicht meine Nacht. Ich fühle eine große Enttäuschung", sagte der 29-Jährige nach dem Aufeinandertreffen.