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Dienstag, 2008-03-18

Pacquiao entthront Marquez

Manny Pacquiao neuer WBC-Champion im Super-Federgewicht

Die Titel im Fliegen- und Super-Bantamgewicht hatte er in den vergangenen Jahren schon in seinem Besitz - jetzt darf Manny Pacquiao den WBC-Gürtel im Super-Federgewicht sein Eigen nennen. Am Samstag entthronte der 29-Jährige den bisherigen Champion Juan Manuel Marquez (Mexiko) im Mandalay Bay Casino in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, mit einem äußerst knappen Punktsieg (115:112, 114:113 und 112:115).

Manny Pacquiao erboxte in Las Vegas den 46. Sieg im 51. Profikampf
Im Mai 2004 hatten sich beide Kontrahenten schon einmal gegenübergestanden. Damals endete der Fight mit einem Unentschieden. Und auch im zweiten Ringgefecht der beiden Widersacher konnte sich zunächst kein Kämpfer klare Vorteile erarbeiten. Marquez erwischte den etwas besseren Start, doch dann kam sein in der Rechtsauslage boxender Konkurrent von den Philippinen auf.
Mit einer Linken zum Kinn schickte der Herausforderer den Mexikaner in der dritten Runde zu Boden. Doch der 34-Jährige stand wieder auf und setzte das Aufeinandertreffen fort. In der Folge entwickelte sich ein dramatischer Fight, in dem beide Kontrahenten immer wieder gute Aktionen für sich verbuchten. Marquez übte in der zwölften Runde noch einmal großen Druck aus, zum Sieg reichte es für ihn dennoch nicht.
"Ich habe gewonnen. Die Entscheidung war falsch. Ein Niederschlag ist nicht ausschlaggebend für den ganzen Kampf", protestierte der unterlegene Mexikaner, der auf zwei Wertungszetteln hinten und bei einem Punktrichter vorne lag, nach Ende des Fights. "Es war ein enger Kampf", gestand auch Pacquiao-Coach Freddie Roach ein, "aus meiner Sicht hätten beide am Ende einen Sieg verdient gehabt."

Steven Luevano gewann gegen Terdsak Jandaeng (Fotos: Sumio Yamada)
Im zweiten Titelfight des Abends sorgte der WBO-Weltmeister im Federgewicht Steven Luevano gegen seinen thailändischen Herausforderer Terdsak Jandaeng für klarere Verhältnisse. Obwohl der 27-jährige Champion in der vierten Runde selbst zu Boden musste, zeigte er in dem Duell der zwei Rechtsausleger deutlich mehr Aktivität und lag letztendlich mit 118:109, 119:109 und 119:109 nach Punkten vorne.