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Donnerstag, 2003-09-04

Ottke schaut nach Sydney

IBF-Weltmeister und WBA-Super-Champion Sven Ottke zum Kampf Echols gegen Mundine

Am 3. September stehen sich im australischen Sydney Antwun Echols und Anthony Mundine im Ring gegenüber. Nach dem Sieg gegen Byron Mitchell aus den USA im März des Jahres in Berlin wurde der deutsche Super-Mittelgewichtler Sven Ottke von der WBA zum sogenannten Super-Champion ernannt.
Deshalb geht es am Mittwoch im Sydney Entertainment Centre auch um die vakante WM-Krone der World Boxing Association. Grund genug für Sven Ottke, Mitte der Woche interessiert auf den fünften Kontinent nach Australien zu schauen.
Vor dem Aufeinandertreffen steht der 31-jährige WBA-Weltranglistenerste Antwun Echols bei dem Schützling von Trainer Ulli Wegner hoch im Kurs. "Echols ist ein starker und variabler Boxer. Er ist sicherlich schlagstärker als Mundine und damit ein spannender Gegner", erklärt der 36-Jährige.
Doch auch dem Australier Anthony Mundine (28) räumt der gebürtige Berliner durchaus Chancen ein. "Mundine ist ein cleverer, beweglicher und sehr schneller Boxer. Er ist immer auf dem Sprung und seine Angriffe kommen sehr überraschend", sagt Ottke, der den ehemaligen Rugbyspieler aus "Down Under" im Dezember 2001 in Dortmund durch K.o. in der zehnten Runde besiegte.
Auf einen Sieger in dem Aufeinandertreffen zwischen dem Amerikaner Echols und dem WBA-Weltranglistenzweiten Mundine will sich Ottke aber nicht recht festlegen: "Der Ausgang ist von der Tagesform der beiden Athleten abhängig. Für mich ist der Kampf völlig offen. Und ich selbst bin da auch eher neutral. Möge also der Bessere am Mittwoch gewinnen."