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Montag, 2003-01-13

Ottke in Dortmund

Ottke bestreitet in der Dortmunder Westfalenhalle seinen 13. Weltmeisterschaftskampf

Am 24. Oktober 1998 holte sich der inzwischen 34 Jahre alte Berliner Sven Ottke in seinem 13. Profikampf die IBF-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht. Es folgten 11 erfolgreiche Titelverteidigungen. Damit ist er der erfolgreichste Boxer, den Wilfried Sauerland jemals managte. In der Dortmunder Westfalenhalle, wo einst so große Fighter wie Lazlo Papp, Bubi Scholz, Peter Müller, Hans Kalbfell, Erich Schöppner, Heinz Neuhaus, Willy Quartour in den Sechzigern und Henry Maske und Axel Schulz in den Neunzigern kämpften, trifft nun Ottke am 1. Dezember auf Australiens "Golden Boy" Anthony "The Man" Mundine. Der unbesiegte Mundine (10 Kämpfe, 10 Siege) gewann 8 Kämpfe vorzeitig und ist schon jetzt ein Superstar DOWN UNDER.
Den zweiten Hauptkampf des Abends bestreitet der Europameister im Leichtschwergewicht, Alexander Gurov, gegen den Herausforderer Rüdiger May. Rüdiger will seinen Bruder Torsten rächen, der im April im Kampf gegen Gurov durch technischen K.o. verlor.
Im dritten Meisterschaftskampf des Abends boxt der Lokalmatador Norber Nieroba (37) gegen den Berliner Andrè Mewis (30) um die vakante Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht.
Der Schwergewichts-Europaranglistenfünfte Timo Hoffmann bestreitet seinen ersten Kampf unter Trainer Manfred Wolke, der zugleich Halbschwergewichtler Kai Kurzawa im zweiten Profikampf präsentieren möchte. Der in Köln lebende IBF-Intercontinental-Champion Jerry Elliott wird sein Können ebenfalls unter Beweis stellen. Der Gronauer Cengiz Koc hofft, dass er auch seinen siebten Profikampf schadlos übersteht und im Schwergewicht bald für Furore sorgen kann.
Timo Hoffmanns Sparringspartner Rimantas Prismantas aus Litauen rundet das auf 68 angesetzte Runden geplante Programm ab, das alle Boxfans begeistern dürfte. Denn eines scheint klar: Alle Kampfausgänge sind völlig offen.