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Donnerstag, 2003-02-13

Oquendo will um WM boxen

Fres Oquendo will sich mit einem Sieg über Maurice Harris eine Titelchance erboxen

Fast unbemerkt von einigen Experten könnte Fres Oquendo (23-1) aus Puerto Rico bald im Streben um Weltmeistertitel im Schwergewicht ins Rampenlicht rücken. Standen in den letzten Wochen in erster Linie die Namen John Ruiz, Roy Jones Jr., Lennox Lewis, Mike Tyson sowie Wladimir und Vitali Klitschko in den Schlagzeilen der Berichterstatter der ganzen Welt, so könnte am 1. März ein weiterer Name hinzukommen.
Denn an diesem Tag wird Fres Oquendo in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, gegen Maurice Harris seinen nächsten Kampf bestreiten. Der Sieger dieser Kampfpaarung wird voraussichtlich von der IBF auf Position zwei der Weltrangliste gesetzt. Höhepunkt der Veranstaltung Anfang März wird sicherlich der Hauptkampf um die WBA-Weltmeisterschaft im Schwergewicht, John Ruiz gegen Roy Jones Jr., sein, doch Oquendo könnte bei einem Erfolg schon bald einer der nächsten Gegner für einen dieser beiden Kontrahenten sein.
Bereits im letzten Jahr war der Puertoricaner ganz nah an einem Titelkampf, doch nach 22 Kämpfen ohne Niederlage bezwang ihn David Tua im vergangenen April und zerstörte somit erst einmal die Titelträume des heute 29-jährigen Schwergewichtlers. Zuvor mussten sich allerdings namhafte Widersacher wie David Izon, Obed Sullivan und Clifford Etienne gegen den in Chicago lebenden Athleten geschlagen geben.
Bevor Oquendo, der auch schon als Kontrahent für WBO-Champion Wladimir Klitschko im Gespräch gewesen sein soll, allerdings eine ernsthafte Titelkampfchance erhält, muss er zunächst einmal den 26-jährigen Maurice Harris bezwingen. Dieser hat mit 19 Siegen, 12 Niederlagen und zwei Unentschieden einen sehr durchwachsenen Kampfrekord vorzuweisen. Doch der Amerikaner ging immerhin im Mai 2001 mit dem heutigen IBF-Weltmeister Chris Byrd über die Runden und besiegte Jeremy Williams im Juni 1999 einstimmig nach Punkten.
Fres Oquendo ist also gewarnt. Die Vorbereitung auf den Fight gegen Harris lief bislang sehr gut. Der 29-Jährige fühlt sich etwas leichter und schneller, als vor seinem letzten Ringgefecht. "Ich weiß eine Menge über Harris. Er ist ein guter Kämpfer. Ich habe ihn häufig in Kämpfen gesehen und erwarte keine Probleme gegen ihn. Ich befinde mich in großartiger Form und habe eine gute Kondition. Ich denke, alles wird in der Nacht [am 1. März; Anm. der Redaktion] zu meinen Gunsten laufen", sieht der Boxprofi aus Puerto Rico der Kampfpaarung optimistisch entgegen.