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Dienstag, 2004-04-27

Nowak und Abraham siegen

Artur Nowak siegt zum sechsten Mal in Folge, Alexander Abraham bleibt auch im fünften Profikampf ungeschlagen

Am Freitagabend standen sich im Boxtempel in Berlin-Weißensee Artur Nowak und der Tscheche Michael Durovic gegenüber. In dem auf zehn Runden angesetzten Kampf im Weltergewicht kontrollierte der in Polen geborene Nowak das Geschehen im Ring mit seiner linken Führhand. Von der Ringmitte aus übte der in Berlin lebende Athlet immer wieder Druck auf seinen 24-jährigen Kontrahenten aus. In der zweiten Runde kam Durovic zwischenzeitlich mit seinen linken und rechten Haken zum Körper seines Gegners gefährlich auf. Doch im dritten und vierten Durchgang dominierte der Lokalmatador das Aufeinandertreffen wieder und setzte seinem tschechischen Konkurrenten mit harten Treffern schwer zu. Anfang der fünften Runde signalisierte die Ringecke von Durovic dann die Aufgabe. Damit kam Nowak, der seine ersten drei Profikämpfe verloren hatte, zum sechsten Sieg im neunten Fight als Berufsboxer. Der Berliner Nowak will jetzt Muzaffer Tosun um die Internationale Deutsche Meisterschaft im Leichtgewicht herausfordern.
Ebenfalls in einer guten Form präsentierte sich Alexander Abraham. Der Halb-Mittelgewichtler traf auf Milan Vrsecky aus Tschechien. Beide Kontrahenten hatten sich schon einmal im Januar gegenüber gestanden. Damals hatte der von Ulli Wegner trainierte Abraham das bessere Ende für sich verbuchen können. Und auch am Freitagabend war es der in Köln lebende Athlet, der seinen Gegner nach kurzem Abtasten mit harten linken und rechten Körperhaken attackierte. Noch in der ersten Runde schickte der auf sich bietende Deckungslücken wartende Alexander Abraham seinen Widersacher mit einer Rechten an den Kopf zu Boden. In Durchgang zwei drehte der 22-Jährige weiter auf. Nachdem Abraham seinen Gegenüber mit einer rechten Geraden und einem rechten Haken noch zweimal zu Boden geschickt hatte, landete er mit einem schweren rechten Körperhaken einen weiteren Niederschlag. Daraufhin erklärte Ringrichter Walfried Rollert den Wegner-Schützling nach 1 Minute und 47 Sekunden der zweiten Runde zum technischen K.o.-Sieger.
Im Cruisergewicht legte Rene Hübner (28) in der dritten Runde einen fulminanten Zwischenspurt ein und siegte nach 2 Minuten und 59 Sekunden durch technischen K.o. Zuvor hatte ihn sein 35-jähriger Kontrahent Pavel Zima aus Torgau in dem auf vier Runden angesetzten Aufeinandertreffen mehrmals an den Seilen gestellt und in schwere Bedrängnis gebracht. Der 27-jährige Halbschwergewichtler Gino Siegmund übte von Beginn an großen Druck auf seinen Gegner Vaclav Hasa aus und kam nach nur 37 Sekunden zu einem technischen K.o.-Erfolg gegen den Tschechen. Mehr Mühe hatte hingegen Tim Ruchholz in seinem Kampf im Halb-Weltergewicht gegen den Rechtsausleger Ondrej Skala. Nach einem starken Beginn seines 22-jährigen Konkurrenten bekam der Berliner Ruchholz den Kampf aber besser in den Griff und siegte in einem spannenden Ringgefecht über vier Runden nach Punkten.