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Dienstag, 2003-09-30

Niederlage für Samil Sam

Joe Mesi, Juan Carlos Gómez und Dominick Guinn siegen in Buffalo

Der gebürtige Kubaner Juan Carlos Gómez besiegte in der Nacht von Samstag auf Sonntag seinen ehemaligen Stallgefährten Sinan Samil Sam (29) aus der Türkei nach Punkten. In der HSBC Arena in Buffalo, US-Bundesstaat New York, sahen die Wertungsrichter den inzwischen in Miami lebenden "Black Panther" mit 98:91, 99:90 und 97:92 gegen den "Bullen vom Bosporus" vorne.
Zuvor hatte der 30-jährige Gómez eindeutig die bessere Leistung gezeigt. Der in den USA lebende Schwergewichtler nutzte von Beginn an seine Reichweitenvorteile. Noch in der ersten Runde wurde Sam angezählt, nachdem er nach Treffern seines Kontrahenten zu Boden stolperte. Der in der Rechtsauslage boxende Kubaner bestimmte aber auch in der Folgezeit den Kampf. Immer wieder brachte er seine schnell geschlagenen linken und rechten Haken ins Ziel.
Der in der Vorwärtsbewegung agierende Europameister Sinan Samil Sam hatte dem zunächst wenig entgegen zu setzen, sorgte aber im dritten Durchgang mit einem gekonnten rechten Aufwärtshaken für Aufsehen. Doch auch danach war es Gómez, der die höhere Schlagfrequenz zeigte. In den Schlussrunden hielt der Schützling von Michael Timm aber besser dagegen. Durch die gute konditionelle Verfassung konnte der türkische Schwergewichtler so doch noch zu einigen guten Aktionen kommen.
Das eigentliche Highlight des Abends war für die Zuschauer in HSBC Arena aber sicherlich der auf zehn Runden angesetzte Fight des Lokalmatadors Joe Mesi. Der 29-jährige Schwergewichtler knockte seinen Landsmann DaVarryl Williamson (35) nach nur 1 Minute und 37 Sekunden der ersten Runde aus. Dabei führte ein wahrer Schlagwirbel des Athleten aus Buffalo mit zahlreichen harten Treffern mit der Linken zum vorzeitigen Ende. Joe Mesi verbuchte damit den 27. Sieg im 27. Profifight.
Auch der 28-jährige Dominick Guinn kam in Buffalo zu einem einstimmigen Punktsieg. Der Schwergewichtler aus den USA lag nach zehn Runden gegen Duncan Dokiwari (29) aus Nigeria mit 97:93, 98:92 und 97:93 vorne. Das Ringgefecht war allerdings lange Zeit recht ausgeglichen. Erst in der Schlussphase konnte sich Guinn klarere Vorteile erboxen und kam am Ende somit zu seinem 23. Erfolg im 23. Profifight. Der unterlegene Dokiwari hat jetzt 22 Siege und zwei Niederlagen in seinem Kampfrekord zu Buche stehen.