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Donnerstag, 2004-03-18

Neues vom Super-Mittel

Kurznachrichten vom Super-Mittelgewicht aus aller Welt

Mikkel Kessler
Leichtes Spiel hatte am Samstag der WBC-Weltranglistenerste Mikkel Kessler (25). Im dänischen Kopenhagen bezwang der 25-jährige Skandinavier den 36 Jahre alten Julio Cesar Green durch K.o. in der ersten Runde. Im Kampf um die WBC-Internationale Meisterschaft im Super-Mittelgewicht führte dabei ein schwerer Treffer mit der Rechten auf den Körper des Athleten aus der Dominikanischen Republik zur vorzeitigen Entscheidung zu Gunsten des dänischen Titelverteidigers. Damit baute Mikkel Kessler seinen Profikampfrekord auf 33 Erfolge aus 33 Kämpfen aus. Der unterlegene Green hat jetzt 26 Siege, sechs Niederlagen und ein Unentschieden in seiner Kampfbilanz als Profiboxer zu Buche stehen.
Carl Froch
Der Engländer Carl Froch ist neuer Commonwealth-Champion im Super-Mittelgewicht. Der 26-jährige Athlet aus Nottingham nahm dem vorherigen Titelträger Charles Adamu (jetzt 11-2) aus Ghana am Freitag den Titel mit einem 116:113-Punktsieg ab. Zwar verstand es der 26-jährige Adamu immer wieder mit seinen rechten Haken zum Erfolg zu kommen, doch insgesamt landete sein Konkurrent vor heimischer Kulisse etwas mehr Treffer. In der achten Runde musste Adamu von Ringrichter Marcus McDonnell angezählt werden, nachdem ihn eine Rechte von Froch ans Kinn zu Boden geschickt hatte. Der Lokalmatador baute seine Kampfbilanz als Berufsboxer mit diesem Erfolg auf 12 Siege aus 12 Fights aus.
James Lubwama
Der 34-jährige James Lubwama erboxte am Samstag in Boynton Beach im US-Bundesstaat Florida seinen 16. Sieg im 17. Profifight. Nachdem der Rechtsausleger aus Uganda seinen 37 Jahre alten Konkurrenten Dave Hadden aus den USA sechs Runden lang attackiert hatte, kam dieser nicht mehr zum siebten Durchgang aus seiner Ringecke. Die einzige Niederlage in seiner Profilaufbahn kassierte der in den USA lebende Lubwama im August letzten Jahres gegen den bislang noch ungeschlagenen amerikanischen Super-Mittelgewichtler Willie Stewart.
Rudy Markussen
Ein für alle Seiten enttäuschendes Ende fand der Kampf zwischen dem Weltranglistensiebten der WBO Rudy Markussen (26) und dem Drittplatzierten der WBO-Rangliste Kabary Salem aus Ägypten. Bereits in der ersten Runde stießen beide Athleten im Fight um die WBO-Intercontinental Meisterschaft mit den Köpfen zusammen, so dass sich eine schwere Platzwunde am Kopf von Markussen öffnete und das Aufeinandertreffen im dänischen Kopenhagen sofort beendet werden musste. Der Kampf blieb damit ohne Wertung. Der Däne Markussen hatte seine einzige Niederlage in bislang 30 Profikämpfen im November 2002 gegen Sven Ottke hinnehmen müssen. Der in den USA lebende Kabary Salem (36) erreichte in seiner Profilaufbahn bisher 23 Siege und zwei Niederlagen.
Damon Hague
Neuer Weltmeister der unbedeutenden WBF (World Boxing Foundation) im Super-Mittelgewicht ist der Brite Damon Hague. Der Athlet aus Derby bezwang am Freitag in Nottingham den 32-jährigen Roddy Doran aus Shrewsbury im Kampf um den vakanten WM-Gürtel nach Punkten. Nach zwölf Runden sahen die Wertungsrichter den 33-jährigen Hague mit 117:112, 117:112 und 119:110 vorne. Damit tritt der Engländer die Nachfolge von Robin Reid an. Für den neuen WBF-Champion war es der 23. Sieg im 27. Profikampf. Dem stehen drei Niederlagen und ein Unentschieden gegenüber. Beide Athleten standen sich im November letzten Jahres schon einmal gegenüber. Damals hatte überraschend Roddy Doran das bessere Ende für sich verbuchen können.