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Montag, 2004-04-26

Neues vom Super-Mittel

Kurznachrichten vom Super-Mittelgewicht aus aller Welt

Omar Sheika
Der Amerikaner Omar Sheika wird sein nächstes Ringgefecht am 14. Mai bestreiten. Der ehemalige WM-Herausforderer von Ex-WBC-Weltmeister Eric Lucas trifft in Philadelphia, US-Bundesstaat Pennsylvania, auf seinen 31-jährigen Landsmann Etienne Whitaker (30-12-2). Das Aufeinandertreffen im Halbschwergewicht ist auf zehn Runden angesetzt. Eigentlich sollte der 27-jährige Sheika, der in seiner Profikampfbilanz 23 Siege und sechs Niederlagen ausweist, zunächst in Kanada gegen den ehemaligen WBO-Champion im Mittelgewicht Otis Grant antreten. Doch der gebürtige Jamaikaner steigt jetzt gegen den 32-jährigen Prince Badi Ajamu in den Ring.
Yoshinori Nishizawa
Der Japaner Yoshinori Nishizawa ist wieder Champion der OPBF. Der 38-jährige Super-Mittelgewichtler erkämpfte sich den Gürtel der Oriental and Pacific Boxing Federation am Dienstag in Tokio. Nach drei Niederschlägen zählte Ringrichter Brad Vocale den unterlegenen Paula Tuilau von den Fidschi-Inseln nach 2 Minuten und 59 Sekunden der fünften Runde aus. Mit dem K.o.-Erfolg trat Yoshinori Nishizawa die Nachfolge des Australiers Danny Green an, der den Titel niedergelegt hatte. Der siegreiche Japaner landete damit nach seiner Niederlage im Januar gegen WBA-Weltmeister Anthony Mundine seinen 25. Sieg im 44. Profifight. Dem stehen 14 Niederlagen und fünf Unentschieden des Super-Mittelgewichtlers gegenüber.
André Thysse
Nach der klaren Punktniederlage im Februar in Dresden gegen WBC-Weltmeister Markus Beyer will sich der Südafrikaner André Thysse wieder in den Weltranglisten der führenden Boxweltverbände nach oben kämpfen. Einen ersten Schritt auf dem Weg dazu will der 35-Jährige an diesem Wochenende im südafrikanischen Spielerparadies Sun City machen. Im Kampf um die Südafrikanische Meisterschaft im Super-Mittelgewicht trifft er am Samstagabend auf seinen Landsmann Mthokozisi Malinga.
Scott Pemberton
Der 37-jährige Champion der unbedeutenden IBU (International Boxing Union) im Super-Mittelgewicht Scott Pemberton sucht nach neuen Herausforderungen. Trotz seiner zwei begeisternden Erfolge Mitte vergangenen und Anfang dieses Jahres gegen Omar Sheika scheint es derzeit keine lukrativen Angebote für den Super-Mittelgewichtler zu geben. "Keiner will im Moment gegen mich kämpfen", erklärte der Amerikaner in den USA enttäuscht. Pemberton, der 27 Siege und ein Unentschieden in seinen 31 Profikämpfen erboxte, hofft, dass er in Kämpfen gegen WBC-Weltmeister Markus Beyer oder den ehemaligen IBF-Champion Charles Brewer vor seinem absehbaren Karriereende noch einmal hohe Börsen einstreichen kann.
Mario Veit
Der in Lauchhammer geborene Mario Veit steigt am 8. Mai gegen den Ägypter Kabary Salem ins Seilgeviert. Damit treffen die Nummer zwei und drei der aktuellen WBO-Weltrangliste im Super-Mittegewicht in einem direkten Vergleich aufeinander. Wie das Management des 30-jährigen Deutschen mitteilte, soll der auf zehn Runden angesetzte Fight in der Dortmunder Westfalenhalle stattfinden. Der von Fritz Sdunek trainierte Mario Veit erreichte bisher 42 Siege in 43 Profikämpfen. Sein in New York lebender, 36-jähriger Kontrahent Salem hat bislang 23 Erfolge und zwei Niederlagen in seiner Bilanz als Profiboxer zu Buche stehen.