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Dienstag, 2002-11-26

Neues vom Schwergewicht

Neuigkeiten aus der Schwergewichtsszene

Rahman gegen Tua?
Der ehemalige WBC- und IBF-Weltmeister im Schwergewicht Hasim Rahman und David Tua sollen wieder gegeneinander in den Ring steigen. Dies teilte der Manager von Rahman, Steve Nelson, Anfang der Woche mit. Der von ihm betreute Boxer habe den Kontrakt bereits unterschrieben, jetzt müsse man sehen, ob Tua den Vertrag ebenfalls unterschreibe. "Über einen Kampf zu sprechen oder einen Kontrakt zu unterschreiben, sind bekanntlich zwei verschiedene Dinge", äußerte sich Nelson noch skeptisch, ob das Aufeinandertreffen tatsächlich zustande kommt. Bereits Ende 1998 hatten sich die beiden Kontrahenten in Miami, US-Bundesstaat Florida, gegenüber gestanden. Damals siegte der heute 29-jährige Tua durch technischen K.o. in der 10. Runde.
Hoffmann über 12 Runden
Schwergewichtler Timo Hoffmann wird am 7. Dezember in der ARENA Leipzig gegen Ron "El Tejanito" Guerrero (15-6-3) in den Ring steigen. Dabei geht es gegen den Amerikaner erneut um die IBF-Int.-Intercontinental Meisterschaft im Schwergewicht. Der 28-jährige Hoffmann erboxte bisher in seiner Karriere 26 Siege in 28 Profikämpfen. Im Kampfrekord seines Herausforderers fällt auf, dass dieser gegen Jameel McCline, dem nächsten Gegner von WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko, im Januar 2000 in New York ein Unentschieden erreichte. Ein Punktrichter wertete den Kampf nach acht spannenden Runden mit 77:75 für den Hoffmanngegner, einer mit 77:75 für McCline, und der dritte Punktrichter wertete mit 76:76 unentschieden.
Vitali Klitschko siegessicher
Einen vorzeitigen Erfolg kündigte Vitali Klitschko auf einer Pressekonferenz vor seiner Titelverteidigung der WBA-Internationalen Meisterschaft am kommenden Wochenende im Kampf gegen den Amerikaner Larry Donald an. "Ich werde den Kampf vorzeitig beenden", ließ der 31-jährige Ukrainer die Journalisten in Dortmund wissen. "Es ist ein Zeichen, dass er mich unterschätzt", konterte sein 35-jähriger Kontrahent aus Cincinnati, Larry Donald. Bereits im Juli sollte das Aufeinandertreffen schon einmal stattfinden, doch Vitali Klitschko verletzte sich und musste an der Bandscheibe operiert werden. Nach der Verletzung ist der Kampf eine sehr ernstzunehmende Standortbestimmung für den in Hamburg lebenden Schwergewichtler.
Mirovic verteidigt Landestitel
Bob Mirovic behielt bei seiner zweiten Verteidigung des Australischen Meistertitels gegen Auckland Aumatagi am vergangenen Wochenende die Oberhand. Der 36-Jährige besiegte seinen Herausforderer im Club Nova, Newcastle, New South Wales, in der dritten Runde durch technischen K.o. Der Titelverteidiger bestimmte mit seinen linken Haken und rechten Geraden von Beginn an das Ringgeschehen. In der dritten Runde schickte Mirovic seinen Kontrahenten mit einem linken Haken zu Boden, so dass dieser angezählt wurde. Der Australische Meister setzte nach und deckte seinen Gegner mit schweren linken und rechten Händen ein. Nach 1 Minute und 30 Sekunden brach Ringrichter Charlie Lucas das ungleich gewordene Ringgefecht dann ab. Für Mirovic war es der 16. Erfolg als Profi.
Oquendo gegen Arias?
Im Rahmen der IBF-Weltmeisterschaft im Schwergewicht am 14. Dezember in Altlantic City, US-Bundesstaat New Jersey, zwischen Chris Byrd und Evander Holyfield wird auch IBF-, WBC- und WBA-Top-Ten-Boxer Fres Oquendo in den Ring steigen. In der Boardwalk Hall soll der 29-jährige Amerikaner dabei voraussichtlich auf den 28-jährigen Brasilianer George Arias (31-4) treffen. Der Schwergewichtler aus Chicago erzielte bisher in 22 Profifights 21 Siege. Seine einzige Niederlage erlitt Oquendo im April gegen David Tua im Kampf um den NABF-Schwergewichts-Titel.
Onofrei gegen Bugaj
Um die Nachfolge von Timo Hoffmann als Internationaler Deutscher Meister im Schwergewicht boxen am kommenden Samstag der 26-jährige Rumäne Konstantin Onofrei und der in Florida lebende Pole Roman Bugaj. Dabei ersetzt Bugaj, der am kommenden Wochenende eigentlich bei einer Veranstaltung in Polen in den Ring steigen sollte, den Berliner Ralf Packheiser. Der 31-Jährige hatte nach einer Trainingsverletzung den Kampf abgesagt. Bugaj ist in Deutschland kein Unbekannter. Im Juli unterlag er dem jetzigen Europameister Sinan Samil Sam, und im März hatte er in Magdeburg gegen den ungeschlagenen Berliner Cengiz Koc aus dem Sauerland-Team knapp nach Punkten das Nachsehen.