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Samstag, 2007-04-07

Neues vom Schwergewicht

René Dettweiler
Der 23-jährige René Dettweiler wird sich am 14. April wieder im Ring präsentieren. Bei seinem letzten Erfolg am 3. März gegen den Amerikaner Tipton Walker bewies der Rechtsausleger, dass er seine einzige Niederlage im November des Vorjahres gegen Michael Sprott gut verarbeitet hat. "Ich habe mich weiterentwickelt und viel mehr Schlagkombinationen gezeigt", blickt der Schützling von Trainer Manfred Wolke auf seinen 19. Sieg im 20. Profikampf in Rostock zurück, "Walker hat mich kaum getroffen. Ich habe das Geschehen bis zum vorzeitigen Ende deutlich bestimmt." Auch vor dem nächsten Kampf, der im Rahmen der WBA-WM zwischen Nikolai Valuev und Ruslan Chagaev stattfinden wird, sei er in guter Form. "Im Training läuft es sehr gut. In Stuttgart wird es weiter aufwärts gehen, so dass ich in Absprache mit meinem Trainer bald größere Ziele in Angriff nehmen kann", erklärt Dettweiler.

Der von Manfred Wolke trainierte René Dettweiler (Foto: SE)
Sergei Liakhovich
Die Gerüchte mehren sich, dass der frühere WBO-Weltmeister Sergei Liakhovich schon bald gegen den Amerikaner James Toney in den Ring steigen könnte. Der Weißrusse, der 23 seiner 25 Profikämpfe gewann, glaubt, dass er sich mit einem Erfolg über den 38-Jährigen wieder für einen WM-Fight ins Gespräch bringen würde. "Toney ist ein guter Boxer mit großartigem Kämpferherz. Er ist jemand, der noch die alte Boxschule beherrscht und es gibt eigentlich keinen, der ihm vom Stil her nahe kommt. Doch wenn man weiß, wie man sich auf ihn einstellen muss, macht es die Sache, ihn zu besiegen, leichter als viele denken", gibt sich Liakhovich selbstbewusst. Ob der Optimismus des 30-Jährigen überhaupt zum Tragen kommt, bleibt vorerst ungewiss. Denn dazu muss erst einmal eine Einigung her, dass beide Kontrahenten wirklich gegeneinander antreten.

Ex-WBO-Champion Sergei Liakhovich (Foto: David Martin Warr, DKP)
Chris Byrd
Der frühere IBF-Weltmeister im Schwergewicht Chris Byrd wird am 18. April wieder im Ring stehen. In Nassau, der Hauptstadt der Bahamas, soll der Amerikaner auf seinen Landsmann Paul Marinaccio treffen, der bisher 22 Siege und zwei Unentschieden in 26 Profikämpfen erboxte. Für den 36-jährigen Byrd wird es der erste Kampf nach dem Verlust des IBF-Gürtels im April letzten Jahres in Mannheim gegen Wladimir Klitschko sein. Durch einen Sieg in dem auf zehn Runden angesetzten Aufeinandertreffen könnte der in Las Vegas lebende Rechtsausleger zeigen, dass er seine letzte Niederlage gut verdaut hat. Zudem würde Byrd, der bislang 39 Erfolge und ein Unentschieden in 43 Fights als Berufsboxer erkämpfte, mit einer guten Leistung die Hoffnungen auf einen weiteren WM-Fight untermauern.

Der frühere IBF-Weltmeister im Schwergewicht Chris Byrd (Foto: FNC)
Francesco Pianeta
Der gebürtige Italiener Francesco Pianeta hat für den 14. April seinen zehnten Sieg im zehnten Profikampf fest im Visier. Für den in Gelsenkirchen lebenden Schwergewichtler wird der nächste Fight in Stuttgart bereits der vierte Einsatz im aktuellen Jahr sein. Doch der Rechtsausleger hat sich besonders für die Veranstaltung in der Porsche-Arena eine Menge vorgenommen. "Zuletzt habe ich im April 2006 in Deutschland geboxt. Die sechs Kämpfe danach waren alle außerhalb", erklärt er, "jetzt will ich natürlich unbedingt dem deutschen Publikum zeigen, dass mit mir zu rechnen ist." Für die Zukunft hat der von Michael Kopzog trainierte Schwergewichtler feste Pläne. "Wenn alles weiterhin so gut läuft, hoffe ich, schon im nächsten Jahr um erste internationale Titel kämpfen zu können", fährt Pianeta fort.

Der 22-jährige Rechtsausleger Francesco Pianeta (Foto: SE)
Lou Savarese
Am 5. April gibt es ein Wiedersehen mit Lou Savarese. Der frühere WBO-Intercontinental Champion steigt in Houston, US-Bundesstaat Texas, gegen den 30-jährigen Matt Hicks in den Ring, der zuvor in elf Profikämpfen zehn Siege für sich verbuchte. Für Savarese wird es bereits der 52. Fight seiner Laufbahn sein. Bis heute erkämpfte der US-Schwergewichtler 45 Siege, dabei konnte er unter anderem so renommierte Gegner wie Tim Witherspoon, Tom Glesby, Lance Whitaker und James Buster Douglas besiegen. Die ganz großen Erfolge blieben ihm jedoch bisher verwehrt. Denn nach Niederlagen gegen Leo Nolan, Kirk Johnson, Mike Tyson, Michael Grant, David Izon und George Foreman reichte es für den inzwischen 41-Jährigen nie zu einem Titelkampf bei einem der bedeutenden Boxweltverbände.