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Mittwoch, 2008-04-16

Neubrandenburg: der Bericht

Das Rahmenprogramm im Jahnsportforum

Riesige Stimmung in Neubrandenburg! Die 4.600 Zuschauer im ausverkauften Jahnsportforum bekamen am Samstagabend einige spannende Fights zu sehen - gekrönt durch die EM-Erfolge von Sebastian Sylvester und Karo Murat. Doch auch Käpt´n Marco Huck kehrte erfolgreich in den Ring zurück. Insgesamt standen acht Kampfpaarungen auf dem Programm.
1. Kampf: Sladko Cizicz (Deutschland) vs. Artur Hein (Deutschland)

Starke Leistung von Artur Hein! Der Schützling von Trainer Manfred Wolke ließ in seinem zweiten Profikampf nichts anbrennen und wirkte gegen den Hamburger Sladko Cizicz von Beginn an überzeugend. Mit einer krachenden Rechten schickte der aus Schwäbisch Gmünd nach Frankfurt (Oder) gekommene Halbschwergewichtler seinen Kontrahenten im Laufe der ersten Runde zu Boden. Nachdem Cizicz von Ringrichter Jan Christensen angezählt worden war, erhob er sich wieder. Doch nur wenig musste er nach einer weiteren Rechten zum Kopf erneut in den Ringstaub. Als dann auch noch der dritte Niederschlag folgte, war der Fight entschieden. Nach einer Minute und 57 Sekunden brach der dänische Referee das ungleiche Duell ab.
Offizielles Urteil: Sieger Hein durch technischen K.o. in der ersten Runde

2. Kampf: Marcen Gierke (Deutschland) vs. Koko Murat (Deutschland)

Koko Murat bleibt weiter ungeschlagen. Nachdem der 25-Jährige gegen den Bremer Johannes Fabrizius zuletzt nur ein Unentschieden erreicht hatte, dominierte er das Geschehen im Ring gegen den Berliner Marcen Gierke von der ersten Sekunde an. Vor allem in der zweiten Runde landete der Halb-Mittelgewichtler gute Treffer. Da sein 24-jähriger Kontrahent selbst kaum Akzente setzte, blieb Murat auch in der Folge deutlich überlegen. Am Ende lag der Schützling von Trainer Ulli Wegner auf den Wertungszetteln der Punktrichter deutlich vorne. Es war der fünfte Sieg im sechsten Profikampf für den in Berlin lebenden Kämpfer.
Offizielles Urteil: Sieger Murat (einstimmig) nach Punkten

3. Kampf: Daniel Peret (Russland) vs. René Dettweiler (Deutschland)

Zweimal hatte sich René Dettweiler auf einen neuen Gegner einstellen müssen. Nach den Absagen von Cengiz Koc und Ingvardt Jorgensen bekam der Rechtsausleger am Samstagabend den Russen Daniel Peret (34) vor die Fäuste. Von der ersten Sekunde an bestimmte der Schwergewichtler aus Lübz den Kampf im Vorwärtsgang agierend deutlich. In der zweiten Runde verbuchte er mit seinen Rechts-Links-Kombinationen effektive Aktionen für sich. Zwar blieb der 24-jährige Schützling von Trainer Manfred Wolke auch danach deutlich überlegen, doch er drängte nicht konsequent auf ein vorzeitiges Ende des Fights. Nach acht Runden musste er sich deshalb mit einem einstimmigen Punktsieg zufrieden geben.
Offizielles Urteil: Sieger Dettweiler (einstimmig) nach Punkten

4. Kampf: Albert Starikov (Estland) vs. Frank Shabani (Deutschland)

Der Berliner Frank Shabani legte gegen Albert Starikov von der ersten Sekunde an ein hohes Tempo vor. Immer wieder attackierte der 26-jährige Weltergewichtler seinen Konkurrenten aus Estland mit schnellen Händen. In erster Linie war es die Linke des Schützlings von Trainer Otto Ramin, die immer wieder einschlug. Ab der vierten Runde hinderte den zähen Starikov zudem ein Cut über dem linken Auge. Im fünften Durchgang war es erneut eine Linke von Shabani, die den 34-jährigen Gegner kräftig durchrüttelte. Doch der schwer getroffene Este rettete sich über die Runden. Nach acht Durchgängen konnte es dennoch nur einen Sieger geben - der hieß Frank Shabani.
Offizielles Urteil: Sieger Shabani (einstimmig) nach Punkten

6. Kampf: Zahit Uzunkaya (Deutschland) vs. Dustin Dirks (Deutschland):

Der junge Halbschwergewichtler Dustin Dirks verbuchte gegen Zahit Uzunkaya einen weiteren Sieg. Doch zunächst hatte der 19-jährige Berliner einige Mühe. Denn in der ersten Runde agierte sein Kontrahent aggressiv. Nach einem linken Haken zur Leber zuckte Dirks kurz zusammen, blieb aber auf den Beinen und entzog sich danach geschickt dem Druck des Gegners. Auch in Runde zwei schien Uzunkaya angriffslustiger, doch sein Konkurrent wirkte mit einem linken Körperhaken effektiver. Dennoch, der 31-jährige Widersacher trumpfte im dritten Durchgang noch einmal mit seinen rechten Händen auf. In der vierten Runde erhöhte Dirks jedoch das Tempo und brachte die besseren Treffer ins Ziel.
Offizielles Urteil: Sieger Dirks (einstimmig) nach Punkten
Fotos: SE