Deutsch English
23.03.2017
Top-Thema

Pressekonferenz vor Zeuge-WM

Vor Weltmeisterschaft in Potsdam halten sich Hauptkämpfer zurück

Zeuge bleibt bescheiden

WBA-Weltmeister ist mit dem zufrieden, was er hat - auch nach WM-Sieg!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Freitag, 2008-01-25

Nächster Fight für Weber

Henry Weber will im Tempodrom den sechsten Sieg

Erst 19 Jahre ist er alt - damit gehört Henry Weber bei den Berufsboxern in Deutschland sicherlich zur ganz jungen Garde. Dennoch stehen in seiner Profibilanz bereits fünf Siege aus fünf Kämpfen zu Buche. Am Samstag steigt der Stralsunder im Berliner Tempodrom in den Ring, will gegen Olegs Fedotovs den nächsten Erfolg für sich verbuchen.

Sechster Profifight am Samstag für Super-Mittelgewichtler Henry Weber
Weber begann im Alter von neun Jahren mit dem Boxsport. Mit zehn bestritt er seinen ersten Fight. "Ich kassierte eine Niederlage. Doch für mich war das kein Grund aufzugeben, zu groß war die Begeisterung für das Boxen. Ich biss mich durch und später lief es dann besser", erinnert sich der Super-Mittelgewichtler.
Nach 98 Amateurkämpfen wagte er im Alter von 18 Jahren den Sprung zu den Profis. In Hamburg besiegte er am 10. Februar 2007 Mayala Mbungi nach Punkten. Vier weitere Siege folgten. "Seitdem ich im Profilager trainiere, bin ich schneller und beweglicher geworden. Außerdem hat die Kraft zugenommen", beschreibt er seine Entwicklung.

Bisher verbuchte Henry Weber fünf Siege aus fünf Profikämpfen für sich
Seine Stärken soll am Samstagabend auch Olegs Fedotovs zu spüren bekommen. Mit fünf Siegen aus acht Profifights weist der Lette eine positive Bilanz aus. Zuletzt kassierte der 23-Jährige jedoch am 8. Dezember im schweizerischen Basel eine überraschend klare Niederlage gegen den als Profi ungeschlagenen Yves Studer.
Wohl auch deshalb geht Weber, der genau wie Mittelgewichts-Europameister Sebastian Sylvester bei Hartmut Schröder vom Wiking Box-Team trainiert, mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein an die Aufgabe heran. "Ich sah Fedotovs bereits boxen. Er ist sehr ehrgeizig. Doch er ist auch offen in der Deckung. Das werde ich nutzen", verspricht der Deutsche.

Auch im Berliner Tempodrom will Henry Weber jubeln (Fotos: SE)
Anfang Dezember begann für den jungen Super-Mittelgewichtler die Vorbereitung auf den Kampf in der Hauptstadt. Dabei präsentierte er sich sehr konzentriert. "Das liegt an Trainer Hartmut Schröder. Er versteht es, mich immer wieder anzutreiben. Da kann man einfach gar nicht anders, als sich zu quälen", verrät Henry Weber.