Deutsch English
28.05.2017
Top-Thema

Zeuge auf Abrahams Spuren:

WM-Kampf in Wetzlar gegen Paul Smith!

Auf dem Weg zur WM:

Feigenbutz will sich von Nemesapati nicht aufhalten lassen!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Donnerstag, 2008-10-23

Nächster Fight für Kempf

Wolke-Schützling will seine Erfolgsserie am 25. Oktober ausbauen

Acht Siege aus acht Profikämpfen, so lautet die bisherige Bilanz von Cruisergewichtler Martin Kempf. In der Weser-Ems-Halle in Oldenburg soll jetzt der nächste Erfolg her. Doch mit dem 26-jährigen Blanchard Kalambay (Kongo), der in Frankreich lebt, wartet eine gar nicht so leichte Aufgabe auf den 20-jährigen Schützling von Trainer Manfred Wolke.

Martin Kempf erboxte acht Siege in acht Profikämpfen (Foto: Frank Ludwig)
Kempf, der im Dezember 2006 im Alter von 18 Jahren sein Profidebüt bestritt, konnte sich zuletzt deutlich steigern. "Ich bin in den letzten Monaten körperlich noch robuster geworden und dazu sogar noch ein bisschen gewachsen. Die bessere Physis zeigt sich natürlich auch im Ring", erzählt der in Schwedt geborene Kämpfer.
"Am Anfang des Jahres habe ich zudem meine Ausbildung zum Bürokommunikationskaufmann erfolgreich abgeschlossen. Ich bin froh, dass ich das gemacht habe. Da die Ausbildung aber jetzt vorbei ist, kann ich mich auf meine eigentliche Begabung, das Boxen, konzentrieren. Das macht sich natürlich im Training positiv bemerkbar", fährt Kempf fort.

Punktsieg für Martin Kempf im September gegen Kadri Xhulaj (Foto: SE)
"Darüber hinaus hat Manfred Wolke sofort gesehen, dass meine Ausrichtung recht offensiv ist. Wir haben meinen Stil in den letzten Monaten Schritt für Schritt verbessert", erzählt Kempf. "Zudem darf die Unterstützung meiner Eltern nicht unerwähnt bleiben. Sie haben mir oft den Rücken frei gehalten. Ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen."
Am 25. Oktober erwartet Kempf dennoch ein schwerer Fight. "Kalambay hat zwar keine so gute Bilanz, doch der Eindruck täuscht. Er hat sich gegen ein paar ganz gute Leute achtbar aus der Affäre gezogen und ist äußerst robust. Aufgrund seiner starken Physis wird es gar nicht so einfach werden, ihn zu knacken", glaubt Martin Kempf.

Zuletzt bezwang Kempf den Ungarn Krisztian Jaksi (Foto: Frank Ludwig)
Damit er den Ring der Weser-Ems-Halle trotzdem als Sieger verlässt, hat er hart trainiert. "Ich hatte am 10. Oktober noch einen leichteren Kampf. Danach bin ich gleich im Training geblieben und habe zum Beispiel mit Danilo Häußler, der ja um die WBA-WM boxt, Sparring gemacht. Ich denke, ich bin für Kalambay gerüstet", so der Deutsche.