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Mittwoch, 2009-02-25

Nächster Fight für Dirks

Auch Dustin Dirks ist am Samstag im Einsatz

Am 26. Januar letzten Jahres gab Dustin Dirks sein Profidebüt. Im Berliner Tempodrom bezwang er damals den Slowaken Michal Hlavka durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Inzwischen zieren schon sieben Erfolge die Kampfbilanz des deutschen Berufsboxers. Am 28. Februar soll gegen den 29-jährigen Dmitri Protkunas im Jahnsportforum Neubrandenburg der nächste Sieg her.

Dustin Dirks bestreitet am Samstagabend den achten Profikampf

Erst im Alter von 15 Jahren fand Dirks den Weg zum Boxen. Beim Boxring Eintracht Berlin bestritt er 33 Kämpfe. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Junioren im Jahr 2006. "Ich lebe eher von der Schlagkraft. Bei den Amateuren zählte in erster Linie die Schnelligkeit", erzählt Dirks. Deshalb war für ihn früh klar, dass er versuchen würde, sein Glück im Profilager zu finden.

Die Rechnung könnte aufgehen. Denn Trainer Otto Ramin hat aus dem früher manchmal etwas eckig wirkenden Stil seines jungen Schützlings einen anständigen Boxer geformt. Vor allem die Deckung des Halbschwergewichtlers hat sich erheblich verbessert. "Trotzdem gibt es natürlich noch eine Menge zu tun. Aber das ist mühsame Kleinarbeit", weiß der erst 19-jährige Halbschwergewichtler.

Halbschwergewichtler Dustin Dirks kämpft in Neubrandenburg

Mit seinem ersten Jahr im Lager der Berufsboxer ist Dirks sehr zufrieden. "Es ist eigentlich so gelaufen, wie ich mir das vorher vorgestellt hatte. Die einzige Sache, die mir manchmal etwas Mühe bereitet, ist die Aufgeregtheit. Für mich ist es immer noch eine besondere Sache, vor großem Publikum zu boxen. Ich habe vor den Kämpfen oft ein flaues Gefühl in der Magengegend", gesteht er ein.

Neben seinen Einsätzen in Deutschland stieg der Hauptstädter im letzten Jahr auch in Österreich und Russland in den Ring. "Die Reisen und die Leute, die man dabei kennengelernt hat, bleiben natürlich in Erinnerung", erzählt er. Ansonsten habe sich aber nicht so viel verändert. "Da ich noch nicht so bekannt bin, ist es immer noch möglich, dass ich mich mit Freunden treffe, ohne aufs Boxen angesprochen zu werden."

Dustin Dirks hofft am 28. Februar auf den nächsten Sieg (Fotos: SE)

In den nächsten Monaten will sich Dustin Dirks langsam weiter nach vorne tasten. "Das Selbstbewusstsein ist natürlich durch die Siege gestiegen. Ich bin auch schon ein bisschen lockerer geworden. Doch jetzt muss ich erst einmal Dmitri Protkunas besiegen, der sehr erfahren ist und schon mit guten Leuten über die Runden ging. Insofern ist der Kampf in Neubrandenburg ein guter Test für mich", erklärt er.