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Samstag, 2007-05-05

Munoz wieder Weltmeister

Drei WM-Fights - zwei Siege für die Titelverteidiger, ein Erfolg für den Herausforderer: So lautet die Bilanz der Profiboxgala im japanischen Tokio am Donnerstag. Hozumi Hasegawa (WBC-Weltmeister im Bantamgewicht), Edwin Valero (WBA-Weltmeister im Super-Federgewicht) und Alexander Munoz (neuer WBA-Weltmeister im Super-Fliegengewicht) setzten sich im Ariake Colosseum jeweils gegen ihre Kontrahenten durch.

Hozumi Hasegawa (Japan) bleibt WBC-Weltmeister im Bantamgewicht
Der Rechtsausleger Hozumi Hasegawa traf im Gewichtslimit bis 53,525 Kilogramm auf den zuvor in 16 Profikämpfen ungeschlagenen Simpiwe Vetyeka. Der 26-jährige WBC-Champion aus Japan wirkte in seinem Fight oft zu verhalten und hatte gegen den an Reichweite überlegenen Konkurrenten aus Südafrika große Mühe. Trotzdem lag er am Ende auf den Wertungszetteln der Punktrichter knapp mit 116:112, 116:112 und 115:113 vorne.
Zu einem technischen K.o.-Erfolg nach einer Minute und 54 Sekunden in der achten Runde kam der 25-jährige WBA-Champion Edwin Valero. Der Rechtsausleger aus Venezuela sorgte in der Gewichtsklasse bis 58,967 Kilogramm gegen den Japaner Nobuhito Honmo (30) für klare Verhältnisse. Die harten Treffer des Titelverteidigers führten zu mehreren Cuts beim Herausforderer, so dass der Fight schließlich gestoppt werden musste.

WBA: Valero bleibt Champion, Munoz wieder Weltmeister (Fotos: SE)
Für eine kleine Überraschung sorgte hingegen Alexander Munoz. Gegen den einheimischen Titelverteidiger Nobuo Nashiro (25) erkämpfte sich der frühere Champion in der Gewichtsklasse bis 52,163 Kilogramm den WBA-Gürtel zurück, den er im Januar 2006 gegen den Mexikaner Martin Castillo verloren hatte. Der 28-jährige Boxprofi aus Venezuela lag nach zwölf Runden einstimmig nach Punkten, mit 117:112, 117:111 und 118:109, vorne.