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Mittwoch, 2003-11-12

Mundine prüft Möglichkeiten

Anthony Mundine sondiert im Moment verschiedene Angebote

Es gibt nur einen Mann, der ihn bisher besiegen konnte. Im Dezember 2001 unterlag der jetzige WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht Anthony Mundine (20 Profikämpfe, 19 Siege) in Dortmund dem heutigen IBF-Titelträger und WBA-Super-Champion Sven Ottke durch K.o. in der zehnten Runde. Deshalb hat der Australier grundsätzlich auch ein großes Interesse, noch einmal gegen den deutschen Super-Mittelgewichtler in den Ring zu steigen.
Zur Zeit ist dieser Kampf aber kein Thema. Im Kopf von Mundine spuken eher Namen wie Bernard Hopkins oder Roy Jones Jr. herum. Deshalb besuchte "The Man", so der Kampfname des 28-Jährigen, auch den amerikanischen Promoter Bob Arum in Las Vegas. Nach dessen Meinung könnte der Athlet aus "Down Under" auch in den USA durchaus für Aufmerksamkeit sorgen, da er zuletzt den hoch eingeschätzten Amerikaner Antwun Echols bezwang.
"Das Meeting mit Bob Arum zeigte mir, welche Türen sich durch meinen Titelgewinn geöffnet haben. Er sprach über Kämpfe gegen Roy Jones Jr. und Bernard Hopkins. Ich würde mich über die Möglichkeit freuen, gegen Boxer von diesem Kaliber in den Ring zu steigen", erklärte der WBA-Weltmeister gegenüber der amerikanischen Internetseite Fightnews voller Euphorie. Doch auch einen Kampf gegen den in Wales lebenden Joe Calzaghe könne er sich vorstellen.
Ein ihm vorliegendes Angebot, gegen den WBO-Champion zu kämpfen, habe er aber abgelehnt, berichtete Mundine. "Sie haben mir 250.000 US-Dollar angeboten, damit ich rüberkomme und gegen Calzaghe boxe. Was mich angeht, empfinde ich das als eine Beleidigung. Ich werde Joe das gleiche Geld anbieten, um nach Australien zu kommen. Ich glaube nicht, dass er das machen wird", äußerte sich der Australier. "Lieber würde ich allerdings drei bis vier Kämpfe jährlich vor den eigenen Fans bestreiten, um meinen Titel zu verteidigen. Jeder Kampf fernab der Heimat sollte ein großer Fight sein", fuhr Mundine fort.