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Montag, 2002-12-30

Mundine gegen Green?

Großes Interesse an einem Super-Mittelgewichtskampf in Australien zwischen Mundine und Green

Anfang November konnte der Australier Anthony Mundine seinen Landsmann Rick Thornberry in seine Schranken verweisen. Im Aufeinandertreffen der ehemaligen WM-Gegner von IBF-Weltmeister Sven Ottke ging es im Carrara Stadion im Urlauberparadies Gold Coast, Queensland, dabei um den Panasiatischen (PABA) sowie den Lateinamerikanischen (FEDLATIN) Titel der WBA im Super-Mittelgewicht. Der 27-jährige Mundine siegte durch technischen K.o. in der elften Runde.
Im Vorfeld des Ringgefechtes hatten sich beide Erzrivalen verbal gegenseitig sehr attackiert. Der von seinem Vater Tony Mundine trainierte "The Man" sagte über Thornberry: "Da er ein Affe ist, sollte er normalerweise nur mit Erdnüssen bezahlt werden." Thornberry hingegen hatte sich bereits vor seiner Niederlage gegen Sven Ottke über Mundine sehr negativ geäußert. "Sven Ottke sollte zum Australier des Jahres gewählt werden, weil er Mundine im letzten Jahr auf die Bretter schickte", so der "Gatton Tiger" im März.
Gleiches scheint sich jetzt auch zwischen dem in 13 Profikämpfen ungeschlagenen Australier Danny Green, der in der aktuellen IBF-Weltrangliste Platz dreizehn belegt, und dem in der WBA-Weltrangliste auf Position sieben geführten Mundine, der seinen Kontrahenten Anfang des Jahres als "Gammler" bezeichnet hatte, zuzutragen. "Ich schaue nicht hinter Anthony Mundine her. Ich möchte gegen den kämpfen, der ihn ausgeknockt hat", konterte der in Perth geborene Boxprofi geschickt. Bereits seit fast einem Jahr dauert die verbale Auseinandersetzung zwischen den beiden Landsleuten an.
Doch jetzt soll es wohl auch zwischen diesen beiden zu einem Kampf kommen. Wie der Manager und Trainer von Danny Green, Jeff Fenech, berichtete, habe sich der Manager von Anthony Mundine, Khoder Nasser, mit ihm in Verbindung gesetzt, um über ein mögliches Aufeinandertreffen mit ihm zu sprechen. Zuletzt hatte sein 29-jähriger Schützling am 9. November den Indonesier Nico Toriri durch K.o. in der dritten Runde besiegt und sich so den Titel des Panpazifischen Meisters der IBF im Super-Mittelgewicht gesichert. Ein Kampf der beiden würde somit nicht nur für das australische Boxpublikum äußerst attraktiv sein, er könnte auch für den Sieger noch einmal einen großen Schritt in Richtung WM-Fight bedeuten.