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Montag, 2004-01-19

Mundine fühlt sich sicher

Anthony Mundine strahlt vor seiner Titelverteidigung großes Selbstbewusstsein aus

Am Montag treffen im australischen Wollongong der WBA-Weltmeister Anthony Mundine und sein Herausforderer Yoshinori Nishizawa aus Japan aufeinander. Für den einheimischen Super-Mittelgewichtler ist es die erste Titelverteidigung nach dem Gewinn des WM-Gürtels im September gegen Antwun Echols. Der WBA-Titel war zuvor vakant geworden, weil die World Boxing Association Sven Ottke zum sogenannten Super-Champion des Verbandes ernannt hatte.
Der Weltmeister präsentierte sich vor dem Aufeinandertreffen selbstbewusst. "Ich fühle mich gut, fühle mich sicher", erklärte Mundine auf einer Pressekonferenz in Sydney am Freitag. "Es ist keiner schneller als ich. Ich bin Speedy Gonzales", spaßte er. Kritik an der Auswahl seines Gegners wollte der Australier nicht aufkommen lassen. "Einige sagen, er ist zu alt. Aber einige der besten Boxer sind Mitte dreißig. Er ist gekommen, um zu kämpfen. Er ist ein Krieger. Ich weiß, dass er stark ist", äußerte sich der 28-Jährige.
An seiner Favoritenrolle ließ der Athlet aus "Down Under" dennoch vor dem Fight im Wollongong Entertainment Centre keinen Zweifel. "Ich bin gefährlich. Wenn ich so boxe, wie ich mich fühle, dann ist er in großen Schwierigkeiten. Ich möchte den Leuten beweisen, wie stark ich bin. Ich will Ihnen zeigen, warum ich der Champion bin", fuhr der WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht fort.
Der Herausforderer aus Japan baut hingegen auf seine Routine. "Weil es die Heimat von Anthony Mundine ist, in der wir boxen, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich den Kampf nach Punkten gewinnen kann. Deshalb muss ich ihn ausknocken. Ab der ersten Runde habe ich die Chance dazu. Meine jahrelange Erfahrung ist mein Vorteil. Ich bin gekommen, um zu siegen", erklärte der 38-jährige Yoshinori Nishizawa ebenfalls sehr optimistisch.