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Donnerstag, 2004-09-09

Muhammad vor U.S.-Kongress

Muhammad Ali fordert staatliche Aufsichtsbehörde für US-Profiboxer

Der größte Boxer aller Zeiten Muhammad Ali stellte am 9. September vor dem U.S.-Kongress einen Antrag auf Gründung einer staatlichen Boxaufsicht. Ali geht es um die staatliche Überwachung des amerikanischen Profiboxen. Die Regierung soll die psychische und physische Verfassung der Sportler überwachen.
"Die Entwicklungen im Profiboxen ist so rasant, dass sich nur überregionale Bundesbehörden einen Überblick verschaffen können. Das Boxgeschäft zieht verstärkt unseriöse Elemente an, die mit den Hoffnungen und Träumen der jungen Athleten spekulieren", so Muhammad Ali.
Ali’s Antrag wurde von seiner Frau Lonnie Ali vorgetragen. Der stark unter den Symptomen seiner Parkinson-Krankheit leidende Ali saß dabei neben ihr.
Es sollen konstante Gesundheits- und Sicherheitsstandards auferlegt werden und ein zentrales Register soll medizinische Daten von jedem amerikanischen Sportler enthalten. Außerdem werden verbindliche Vertragsrichtlinien gefordert.
Der Senat hat den Antrag entgegengenommen, mit einer Entscheidung ist aber nicht vor 2005 zu rechnen. Bereits 1996 stellte der Kongress minimale Richtlinien für den amerikanischen Profiboxsport auf, die vier Jahre später auf einen Antrag Ali’s erweitert wurden.
WBA-Chef Robert E. Mack befand den Antrag als zu umfangreich: "die einzelnen Bundesstaaten unterhalten bereits Aufsichtbehörden die den Sport überwachen und deren Arbeit bietet ausreichend medizinischen Schutz."
Nach der Anhörung unterzeichnete Ali noch Autogramme für einige Kongressabgeordnete.
(Quelle: Sky News)