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Montag, 2006-02-27

Mosley & Williams siegen


Fernando Vargas und Shane Mosley
Der frühere Weltmeister Shane Mosley (33) gewann am 25. Februar in Las Vegas/USA gegen Fernando Vargas (28) durch technischen K.o. in der 10. Runde.
Ringrichter Joe Cortez musste Vargas nach einer Minute und 22 Sekunden der 10. Runde aus dem Ring nehmen, nachdem sich dessen linkes Auge durch Mosleys rechte Geraden komplett geschlossen hatte, so dass Vargas ohne Distanzgefühl als kampfunfähig galt.
Mit dem Sieg über Vargas hat sich Mosley, der zum Zeitpunkt des Kampfabbruchs mit zwei Punktrichterstimmen führte, einen WM-Kampf gegen den Champion der WBA, Alex Terra Garcia, gesichert. Doch Mosley hat andere Pläne, und kündigte auf der anschließenden Pressekonferenz seine Rückkehr ins Weltergewicht an. "Ich habe gezeigt, dass ich im Halb-Mittelgewicht mitmischen kann, aber zu Hause bin ich im Weltergewicht." Auch für einen Rückkampf gegen den verletzungsbedingt ausgefallenen Vargas steht Mosley nicht zur Verfügung. "Als meine persönliche Nr.1 habe ich Floyd Mayweather auf dem Radar", beantwortete Mosley die Fragen nach seiner sportlichen Zukunft.
Beide, Vargas und Mosley, hatten im Vorfeld 100 000$ auf den eigenen Sieg gesetzt. "Ich werde ihm das Geld zahlen, weil ich zu meinem Wort stehe", sagte Vargas, das Gesicht hinter einer riesigen Sonnenbrille versteckt. Auch wenn Vargas die dritte Niederlage im 29. Profikampf kassierte, hatte er Herz und Kampfgeist gezeigt. "Er ist sehr stark und schwer zu stellen, zum Glück haben meine Schläge gesessen", lobte Mosley seinen Gegner, zwischen seinen Promotern Oscar de la Hoya und Bernard Hopkins sitzend. Auch de la Hoya, der von Mosley bereits zweimal geschlagen wurde, war vom Kampf begeistert. "Heute haben zwei Krieger ihr Innerstes gezeigt", schwärmte der Golden Boy.

Schwergewicht: Danny Williams gegen Matt Skelton

Matt Skelton und Danny Williams
Matt Skelton (39) musste gestern in London die erste Niederlage seit 19 Kämpfen hinnehmen. Commonwealth Champion und damit der beste Schwergewichtler des Vereinigten Königreiches bleibt Danny Williams (32).
Zwei der drei Punktrichter sahen Williams nach zwölf ausgeglichenen Runden mit 115-114 und 116-113 Punkten vorn, während ihr Kollege Ian Lewis mit 115-114 für Skelton punktete.
Mit dem Sieg will sich Williams (WBO 12) für einen WM-Kampf gegen den WBO-Weltmeister Lamon Brewster empfehlen. Für den Briten wäre es die zweite WM-Chance seiner Karriere. Vor 14 Monaten scheiterte er in Las Vegas am damaligen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko.
Trainer McDonnell und Boxer Williams haben aber auch einen Kampf gegen den Weltmeister der WBA, Nikolai Valuev, im Auge. Da Williams bei der Wold Boxing Association keinen Platz unter den Top 15 einnimmt, bleibt der Kampf gegen den Russischen Riesen vorerst noch ein Traum.

WBA-Weltmeister Nikolai Valuev, Williams-Trainer Jim McDonnel