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Montag, 2003-03-31

Morrade Hakkar bescheiden

Vor dem Titelkampf gegen Bernard Hopkins präsentiert sich Morrade Hakkar recht bescheiden

Am Donnerstag präsentierte sich der Franzose Morrade Hakkar vor dem für ihn wohl wichtigsten Fight seiner Karriere ausführlich den amerikanischen Journalisten. Am Samstag trifft der Franzose auf Bernard Hopkins, dem IBF- und WBC-Weltmeister und WBA-Super-Champion im Mittelgewicht. Bei einem Erfolg winken dem 31-jährigen Herausforderer alle drei Gürtel.
"Ich bin schon ein wenig nervös. Das Publikum wird gegen mich sein, das ist sicher. Auch die Tatsache, dass es mein erster Kampf in den Staaten sein wird, macht mich unsicher. Alles ist viel größer hier", äußerte sich der Herausforderer vor dem Aufeinandertreffen am Wochenende sehr bescheiden.
Über die Taktik, die er normalerweise schon zusammen mit seinem Coach erarbeitet haben dürfte, wollte Hakkar nicht viel verraten. "Ich habe bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen speziellen Plan. Ich entscheide das erst im Ring", antwortete der Franzose auf die Frage eines amerikanischen Journalisten.
Hakkar hat, genau wie Hopkins, schon eine ganze Weile nicht mehr für einen Profikampf im Ring gestanden. Den letzten Fight bestritt er im Mai vergangenen Jahres gegen den Italiener Cristian Sanavia und sicherte sich damals mit einem technischen K.o.-Sieg in der siebten Runde den EM-Gürtel. Diesen Titel legte er dann später nieder, und heute ist der Brite Howard Eastman amtierender Europameister im Mittelgewicht.
Die Leistungsfähigkeit des Herausforderers ist für viele Experten nur sehr schwer einzuschätzen. Er ist etwas kleiner als der klare Favorit Bernard Hopkins und verfügt über erheblich weniger Erfahrung als Profiboxer. Doch gerade wegen der so langen Pausen beider Athleten ist eine genaue Voraussage sehr schwer und die letzten Wochen haben gezeigt, dass Überraschungen immer möglich sind.