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Donnerstag, 2003-06-26

Mitchell will WBO-Gürtel

Super-Mittelgewichtler Byron Mitchell zeigt sich vor dem Kampf gegen Joe Calzaghe selbstbewusst

Byron Mitchell traf am Montag in Großbritannien ein. Am Samstag, 28. Juni, trifft der ehemalige WBA-Champion im Super-Mittelgewicht in Cardiff, Wales, auf den 30-jährigen WBO-Weltmeister Joe Calzaghe (35 Kämpfe, 35 Siege).
Obwohl der Kampf nicht in den USA ausgetragen wird, glaubt der von Al Bonanni trainierte Herausforderer fest an einen Sieg gegen den Rechtsausleger aus Wales. "Ich habe nichts zu befürchten, denn sein Mund ist größer als sein Biss", flachste der 29-jährige Super-Mittelgewichtler nach seiner Ankunft.
"Ich blicke der Titelchance jedenfalls optimistisch entgegen. Ich werde den Drachen in seiner eigenen Höhle schlagen", äußerte sich Mitchell ungewohnt aggressiv. Grund dafür könnte sein, dass sein Kontrahent im Vorfeld gleich mehrfach ein vorzeitiges Ende gegen ihn vorausgesagt hatte.
"Wenn ich tun werde, was ich zu tun habe, werden wir keine Punktrichter brauchen", fuhr der 29-jährige Amerikaner fort. "Calzaghe ist nicht so clever wie Sven Ottke. Er ist kein Boxer und er mag es, das Tempo des Kampfes zu diktieren. Aber er mag es nicht, zu laufen", meinte der bei der WBO auf Platz neun der Weltrangliste geführte Athlet auch schon einige Schwächen bei seinem Gegner erkannt zu haben.
"Er wird keine sechs Runden überstehen", äußerte sich Mitchell, der sich in Deutschland vor und nach dem Kampf gegen Sven Ottke um die IBF- und WBA-Weltmeisterschaft im März ganz und gar als Gentleman präsentiert hatte, weiter. Angst vor Calzaghe habe er nicht.
"Wo ist denn die versprochene Power in seinem Punch", fragte er, "ich habe nichts davon gesehen. Wenn er einen so großartigen Punch hätte, dann hätte er auch Charles Brewer und Miguel Jimenez und noch einige andere Namen aus seinem Kampfrekord ausknocken können", sagte Mitchell vor dem Ringgefecht am Wochenende.