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Sonntag, 2009-02-22

Mitchell wieder im Aufwind?

Ehemaliger Ottke-WM-Kontrahent wieder mit Perspektiven

Unvergessen ist der Tag, an dem der frühere WBA-Super-Mittelgewichts-Champion Byron Mitchell in Berlin gegen Sven Ottke in den Ring stieg. 10.000 Zuschauer in der restlos ausverkauften Max-Schmeling-Halle und in der Spitze 9,79 Millionen Fernsehzuschauer verfolgen am 14. März 2003 den spannenden Fight um die WBA- und IBF-Weltmeisterschaft, den Ottke damals nach Punkten für sich entschied. Nachdem sich Mitchell drei Monate später auch dem Waliser Joe Calzaghe geschlagen geben musste, wurde es ruhig um ihn. Doch inzwischen kehrte der Ex-Champion in den Ring zurück.

Byron Mitchell verlor den WBA-Titel im März 2003 an Sven Ottke (Foto: ASE)

Allerdings vergingen über vier Jahre, ehe sich Mitchell Ende 2007 wieder im Seilgeviert präsentierte. Und sein Comeback verlief desaströs. Denn gegen Richard Hall hagelte es in Miami im US-Bundesstaat Florida gleich die vierte Niederlage seiner Profilaufbahn. Doch der US-Boxer steckte nicht auf. Am 15. November letzten Jahres sorgte er dann im Seneca Niagara Casino & Hotel an den Niagarafällen mit seinem technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen Etianne Whitaker für einen echten Befreiungsschlag. Am 20. Februar steht jetzt wieder ein Titelkampf für den Ex-Champion an.

In Buffalo, der zweitgrößten Stadt des US-Bundesstaates New York, trifft der 35-jährige Mitchell im Kampf um die Nordamerika-US-Meisterschaft im Halbschwergewicht auf Zach Walters, der mit einer Bilanz von 23 Siegen, drei Niederlagen und zwei Kämpfen ohne Wertung anreist. Der 28-Jährige, der in Madagaskar geboren wurde, will trotz seines verlorenen Fights gegen Shawn Hammack im August 2008 zeigen, dass er das Potential für größere Aufgaben hat. Denn eine Sache ist klar: Nur der Sieger des Aufeinandertreffens sieht rosigeren Zeiten entgegen und darf somit auf lukrativere Angebote hoffen.