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Donnerstag, 2007-05-17

Miranda: Taylor im Visier

Kelly Pavlik vor den Fäusten - Jermain Taylor im Sinn. So lautet offenbar die Devise von Edison Miranda am kommenden Wochenende. Denn der 26-jährige Kolumbianer will sich am Samstag im Fed-Ex Forum in Memphis, US-Bundesstaat Tennessee, in einem WBC-WM-Ausscheidungsfight das Recht des WBC-Pflichtherausforderers erkämpfen, um gegen den Titelträger des Verbandes, Jermain Taylor, antreten zu können. Dabei trifft er auf die aktuelle Nummer eins der WBC-Weltrangliste, den 25-jährigen Kelly Pavlik.

Edison Miranda (r.) trifft auf den Amerikaner Kelly Pavlik (Foto: WB)
"Kelly Pavlik ist ein sehr unglücklicher Mensch. Ich hatte ein Ziel, nachdem ich die grausame Leistung von Jermain Taylor sah, durch die er Bernard Hopkins unverdient die WM-Gürtel abnahm. Mein Ziel wurde, gegen Taylor im Ring zu stehen und zu zeigen, wie ein wahrer Champion kämpft. Pavlik ist der letzte Mann, der vor mir steht, bevor ich diesen Kampf bekomme. Nichts kann mich aufhalten", erklärte der in Puerto Rico lebende Miranda vor dem Fight gegenüber der Presse.
"Wenn ich in den Ring steige, werde ich mich in ein Monster verwandeln und ihn zerstören. Ich war noch nie so motiviert und gut trainiert wie für diesen Fight. Ich werde meine Angriffe nicht beenden, bis Pavlik am Boden liegt. Wenn er so verrückt ist und wieder aufsteht, wird ihm das sehr weh tun", kündigte der kolumbianische Weltklasse-Mittelgewichtler, der seine einzige Niederlage in 29 Profikämpfen im letzten Jahr in der legendären "Schlacht von Wetzlar" gegen IBF-Weltmeister Arthur Abraham kassierte, an.
Die Töne Pavliks vor seinem "größten Kampf des Lebens" hören sich da regelrecht bescheiden an. "Miranda ist ein großer Puncher mit einem noch größeren Mundwerk. Die Art, sich einem Tyrann in den Weg zu stellen ist, ihn zu tyrannisieren", erklärte der Amerikaner, der sich in seiner Heimatstadt Youngstown im US-Bundesstaat Ohio auf das Aufeinandertreffen vorbereitete, im Vorfeld der Veranstaltung. Das größte Problem im Training sei gewesen, sich auf den aggressiven, wechselnden Stil seines Kontrahenten einzustellen.