Deutsch English
25.09.2016
Top-Thema

Cleverly glaubt an Sieg!

"Unheimliche" Fakten machen Herausforderer Mut vor WM gegen Brähmer

Mittermeier optimistisch

Vor Brähmer-WM: "Jürgens Waffen werden Cleverly nicht schmecken!"

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Montag, 2003-03-03

Millionen-Deal für Lewis?

Don King bietet Lennox Lewis erneut einen Millionen-Deal an

Der Boxpromoter mit der Sturmfrisur, Don King, hat Lennox Lewis erneut einen Vorschlag zur Zusammenarbeit unterbreitet. Nach Berichten des TV-Senders BBC soll das Angebotspaket einen umgerechneten Wert von fast 60 Millionen Euro haben.
Dafür soll Lewis drei Kämpfe für Don King bestreiten und später, wenn er seine Boxhandschuhe an den Nagel gehängt hat, für das Fernsehen arbeiten. Für den mächtigen Promoter wäre diese Zusammenarbeit strategisch gesehen äußerst wichtig, um seinen Einfluss im Schwergewicht zu stärken.
Don King hatte Lewis schon seit einiger Zeit umworben. Zwischen beiden Personen hatte es in der Vergangenheit immer wieder Treffen gegeben. Derzeit hält sich der Brite in Las Vegas auf, um dort beim WBA-WM-Kampf im Schwergewicht als Co-Kommentator für das Fernsehen zu arbeiten.
Der Trainer von Lewis, Emanuel Steward, glaubt, dass das Angebot für seinen Schützling interessant sein könnte. "Ich habe Lennox bereits ziemlich deutlich gemacht, dass er in diesem Stadium seiner Karriere jemanden wie Don King durchaus gebrauchen könnte", sagte der Coach.
Es wird angenommen, dass einer der drei Kämpfe gegen Mike Tyson stattfinden könnte, der im Juni letzten Jahres gegen den WBC-Champion vorzeitig unterlag. Auch wenn der umtriebige Promoter bisher gesundheitliche Bedenken wegen einer Rückenverletzung Tysons gegen diesen Fight hat, besteht beim 37-jährigen Lewis großes Interesse an diesem Kampf.
Mike Tyson riet seinem Schwergewichtskollegen unterdessen von einer Zusammenarbeit mit Don King ab. "Lennox ist intelligent genug, nicht auf die Spielchen und goldenen Versprechungen von Don King hereinzufallen. Lennox und ich brauchen Don King nicht, um unserem Geschäft nachzugehen", ließ der Ex-Champion die Presse wissen.