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Mittwoch, 2003-04-23

Mercer will Tyson-Fight

Ray Mercer meint, der interessantere Gegner für Mike Tyson zu sein

In der letzten Woche favorisierte Shelly Finkel, Manager von Mike Tyson, den 34-jährigen Oleg Maskaev als nächsten Gegner für seinen Athleten. Das wiederum rief Unmut bei einem weiteren möglichen Kontrahenten hervor. Denn auch der schon 42 Jahre alte Ray Mercer war zuvor als möglicher Gegner für "Iron Mike" im Gespräch.
Bevor allerdings der nächste Konkurrent für den Ex-Champion im Schwergewicht, Mike Tyson, feststeht, muss natürlich erst einmal klar sein, ob er am 21. Juni überhaupt in den Ring steigt. Promoter Gary Shaw arbeitet deshalb in diesen Tagen an einer Lösung. Die California State Athletic Commission soll dem 36-Jährigen eine Lizenz erteilen, damit Tyson voraussichtlich an diesem Tag in Los Angeles boxen kann.
Doch wenn es tatsächlich im Juni im Bundesstaat Kalifornien zum nächsten Kampf des "enfant terrible" des Boxsports kommen sollte, dann möchte Ray Mercer gerne der Gegner sein. In seinen Augen ist er der schwerere Widersacher für Tyson. "Ich bin definitiv der qualifiziertere Gegner, wenn man die Auswahl zwischen Oleg und mir trifft", erklärte Mercer in den USA.
"Ich repräsentierte unser Land 1988 bei den Olympischen Spielen und gewann die Goldmedaille. Ich bin der ehemalige WBO-Schwergewichtschampion, und ich kämpfte gegen die namhaftesten Konkurrenten der Welt. Außerdem habe ich das beste Kinn im Schwergewicht", fuhr der 42-Jährige fort, der für den Fall des Stattfindens einen packenden Fight voraussagte.
Mercer konnte in seinem letzten Ringgefecht nicht überzeugen. Im Juni vergangenen Jahres unterlag der Athlet aus Jacksonville dem Ukrainer Wladimir Klitschko vorzeitig. Insgesamt erreichte der Schwergewichtler in seiner Laufbahn 30 Siege und ein Unentschieden in 36 Profikämpfen. Dabei stand er unter anderem mit so bekannten Kontrahenten wie Tim Witherspoon, Lennox Lewis und Evander Holyfield im Ring. Ein Aufeinandertreffen mit Mike Tyson könnte für den älter werdenden Schwergewichtler noch einmal einen großen Zahltag zum Abschluss des sicherlich nahenden Ende seiner Laufbahn bedeuten.