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Sonntag, 2002-09-22

McCullough in England

Nachdem der ehemalige WBC-Champ in den letzten Jahren nur noch in den USA boxte, stieg er am Samstag wieder in London in den Ring

Hochklassige Kampfpaarungen bot eine Veranstaltung am Samstag in England. In der York Hall in London standen sich im Kampf um den Intercontinental-Titel des nicht so bedeutenden Weltverbandes WBO der einheimische Brite Steve Murray und Yuri Romanov gegenüber. Der Leichtgewichtler aus der Ukraine überraschte den 26-jährigen Titelverteidiger und nahm ihm durch einen technischen K.o.-Sieg in Runde zehn den Intercontinental-Gürtel ab.
In einem weiteren Aufeinandertreffen verteidigte Kevin Lear aus West Ham erstmals seinen Super-Federgewichts-Titel bei der unbedeutenden WBU gegen den Bulgaren Kirkor Kirkorov durch technischen K.o. in der siebten Runde. Nachdem der 25-jährige Brite in der zweiten Runde seinen Kontrahenten zu Boden schickte, machte er weiter Druck. Immer wieder glänzte er durch Treffer an Kopf und Körper, so dass die Ringecke seines unorthodox agierenden Herausforderers im siebten Durchgang das Handtuch warf. Für den manchmal noch ein bisschen unerfahren wirkenden, ungeschlagenen Titelverteidiger war es der 14. Sieg.
Auch der ehemalige WBC-Weltmeister im Bantamgewicht, Wayne McCullough, boxte nach fast sieben Jahren wieder auf britischem Boden. Er bezwang den sich tapfer wehrenden Südafrikaner Johannes Maisa mit einem technischen K.o.-Sieg in der vierten Runde. Der 32-jährige Boxprofi aus Belfast dominierte den Fight und brachte immer wieder seine Hände gegen seinen 26-jährigen Kontrahenten ins Ziel. Es war sein 25. Sieg im 28. Kampf. Als nächstes will der Brite noch etwa drei Aufbaukämpfe bestreiten, um dann wieder um einen WM-Titel der großen Weltverbände boxen zu können.