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Sonntag, 2003-04-20

Mayweather konzentriert?

Mayweather: De La Hoya im Sinn, Sosa im Ring

Die Selland Arena in Fresno, US-Bundesstaat Kalifornien, ist am Samstag Austragungsort für die WBC-Weltmeisterschaft im Leichtgewicht zwischen dem Titelverteidiger Floyd Mayweather aus den USA und seinem Herausforderer Victoriano Sosa aus der Dominikanischen Republik. Viele Boxsportexperten erwarten, dass der Kampf eine klare Sache für den WBC-Champion wird, doch auch der 29-jährige Sosa hat durchaus seine Qualitäten.
Mayweather, der bislang alle 29 Profikämpfe gewann, hält seinen Kontrahenten für durchaus gefährlich. "Er ist ein Top-Ten-Fighter und ein starker Gegner", sagte der Titelverteidiger vor dem Fight. Auch will er vom WBC- und IBF-Weltranglistenfünften Sosa eine sehr gute Leistung im März 2000 bei der Niederlage gegen IBF-Weltmeister Paul Spadafora gesehen haben. "Ich denke, er schlug Spadafora. Denn der [Spadafora; Anm. der Red.] wurde in dem Kampf einmal ganz schön lange angezählt", erklärte der Amerikaner weiter. Damals hatte sein nächster Kontrahent den IBF-Champion sogar zweimal zu Boden geschickt.
Somit dürfte Floyd Mayweather eigentlich vor seinem Gegner gewarnt sein. Doch der 26-Jährige hat derzeit noch ganz andere Dinge im Kopf. Denn er forderte in den letzten Tagen einen Fight mit Oscar De La Hoya. Zwar liegen die beiden Athleten gleich drei Gewichtsklassen auseinander, doch das scheint den WBC-Titelträger nicht abzuschrecken. "Ich will De La Hoya. Ich will ein Megastar sein", tönte der Leichtgewichtler, dessen Vater Floyd Mayweather Sr. dazu ausgerechnet noch seinen ins Auge gefassten Rivalen, der WBC-Weltmeister und WBA-Super-Champion im Halb-Mittelgewicht ist, trainiert.
Bleibt also für den Titelverteidiger nur zu hoffen, dass er am Wochenende nicht die Realität aus den Augen verliert und sich voll und ganz auf seinen Herausforderer konzentriert. Denn Sosa ist mit 35 Siegen, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden sicherlich kein ungefährlicher Mann. Hinzu kommt, dass es für den 29 Jahre alten Athleten bereits die zweite Chance auf einen WM-Titel ist. Beim ersten Mal verlor er gegen Paul Spadafora recht unglücklich, und deshalb hat sich der Leichtgewichtler aus der Dominikanischen Republik für seine zweite Chance um so mehr vorgenommen.