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Donnerstag, 2003-10-23

May begrüßt Erhöhung

Rüdiger May freut sich über die Gewichtslimiterhöhung im Cruisergewicht

EU-Champion Rüdiger May, einer der Athleten, die neben Markus Beyer am 22. November in Riesa in den Ring steigen werden, freut sich über die jüngsten Beschlüsse der World Boxing Association (WBA) und des World Boxing Councils (WBC). Beide Boxweltverbände haben ihr Gewichtslimit für das Cruisergewicht von 86,183 auf 90,72 Kilogramm erhöht.
"Das Cruisergewicht war mit seinen Athleten in den letzten Jahren eine der meist unterschätzten Gewichtsklassen. Aber die jüngsten Erfolge von Boxern wie James Toney [IBF-Champion im Cruisergewicht; Anm. der Red.] im Schwergewicht haben gezeigt, dass es durchaus hochklassige Athleten in dieser Gewichtklasse gibt, die sogar in der höchsten Gewichtsklasse mithalten können", erklärt der in Meerane/Sachsen geborene EU-Champion.
"Darüber hinaus zeigen Boxer wie beispielsweise Vassili Jirov, Jean-Marc Mormeck, Wayne Braithwaite, Louis Azille oder Ravea Springs, dass die Gewichtsklasse eine Reihe von interessanten und hochklassigen Athleten vorzuweisen hat. Gegenüber dem Schwergewicht geht es im Cruisergewicht viel schneller zu und die Boxer zeigen viel mehr Aktionen", erklärt May weiter.
"Die Erhöhung des Limits trägt dazu bei, dass die Gewichtsklasse noch interessanter wird, als sie jetzt ohnehin schon ist. Gute Cruisergewichtler wandern nicht mehr für immer ins höhere Limit ab, Schwergewichtler sind vielleicht auch noch einmal in der Lage, eine Gewichtsklasse niedriger in den Ring zu steigen, um interessante Kämpfe zu bestreiten", sieht der Schützling von Bruder Torsten May große Vorteile.
"Auch für mich selbst ist das auf jeden Fall sehr positiv. Auf europäischer Ebene wird die EBU (European Boxing Union) sicherlich bald nachziehen. Und auch die IBF (International Boxing Federation) wird sich der Veränderung langfristig nicht verschließen können. Denn ein unterschiedliches Gewichtslimit würde dazu führen, dass Vereinigungskämpfe im Cruisergewicht zukünftig fast auszuschließen wären", fuhr der 28-Jährige fort. Und das wäre nicht im Sinne der Beteiligten und des Sports.