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Max-Schmeling-Ausstellung
100 Jahre Max Schmeling - im Hamburger Helms-Museum
Das Helms-Museum in Hamburg zeigt zu Ehren des 100. Geburtstages von Boxer Max Schmeling eine Sonderausstellung. Vom 28. September bis zum 31. Dezember können Besucher bisher nie gezeigte Trophäen und Dokumente der Sportlegende besichtigen, wie der Direktor des Museums, Rainer Maria Weiß, am Montag sagte. Erstmals wird der goldene Ring zu sehen sein, den der einzige deutsche Boxweltmeister im Schwergewicht 1930 erhalten hatte. Schmeling war Anfang dieses Jahres im Alter von 99 Jahren in seinem Geburtsort Hollenstedt gestorben.
Die Ausstellung mit dem Namen Max Schmeling - der Boxer. Die Geschichte des Faustkampfes von der Antike bis zur Gegenwart hat zwei Themenschwerpunkte. Die Karriere des Sportlers Schmeling und die Geschichte des Boxens. "Wir haben wirklich außergewöhnliche Gegenstände und Schriftstücke aus dem persönlichen Nachlass Schmelings bekommen", meinte Weiß.
Auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden unbekannte Kinderfotos von Schmeling, das private Gästebuch aus dem Wohnsitz in Hollenstedt sowie gemeinsame Fotos mit Größen aus Sport, Politik und Gesellschaft gezeigt. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
Die weltweit erste Ausstellung über den einzigen deutschen Schwergewichtsweltmeister wurde am 6. August in dem märkischen Kurort Bad Saarow nahe Frankfurt/Oder eröffnet. Das Motto der Exposition, die unter der Schirmherrschaft des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck steht, ist "100 Jahre Max Schmeling".
Ulli Wegner, Wolfgang Behrendt, Axel Schulz und Matthias Platzeck bei der feierlichen Eröffnung
Kurator Volker Kluge und Moderator Heinz-Florian Oertel konnten zur Eröffnung der Ausstellung viele Prominente begrüßen. Das Sauerland-Team, das in Berlin (Max-Schmeling-Gym) und Brandenburg (Wolke-Camp) beheimatet ist, war personell stark vertreten. Manager Wilfried Sauerland war mit Ehefrau Jochi aus dem Frankreich-Urlaub angereist, um bei der Max-Schmeling-Gedenkfeier dabei sein zu können. Einen noch weiteren Weg hatte Henry Maske – der Ex-Weltmeister, den ein herzliches Verhältnis mit Max Schmeling verband, flog eigens aus den USA ein.
Boxlegende Henry Maske und sein Trainer Manfred Wolke
Der Neu-Potsdamer Axel Schulz war schon nach einer Autostunde am Ziel und hatte ein echtes Heimspiel – der gerade umgezogene Ex-Schwergewichtler wurde in Bad Saarow geboren. Auch für Manfred Wolke war die Tour Frankfurt/Oder – Bad Saarow ein Katzensprung.
"Ich hatte das Glück, Max Schmeling an seinem 90. Geburtstag persönlich kennen zu lernen", erzählte Wilfried Sauerland später am Mikrofon. "Er war ein beeindruckender Mensch. Charismatisch, bescheiden, freundlich. Mich hat damals besonders erstaunt, wie sehr er Anteil nahm am aktuellen Boxgeschehen, wie gut er unser Team und meine Boxer kannte."
Im Interview: Manager Wilfried Sauerland mit Ehefrau Jochi
Die etwa 600 Exponate sind bis zum 1. Oktober in Bad Saarows Max-Schmeling-Ausstellung kostenlos für die Öffentlichkeit zu besichtigen. Sauerland Event gehört zu den Förderern des Projekts.









