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Freitag, 2006-12-08

Maskaev vs. Okhello

Während der Russische Riese Nikolai Valuev sich auf seine dritte Titelverteidigung vorbereitet, ist ein Weltmeister etwas in Vergessenheit geraten: Oleg Maskaev. Der bestreitet am Sonntag die erste Schwergewichts-WM auf russischem Boden. In Moskau trifft er auf Peter Okhello aus Uganda. Im August hatte er sich den Gürtel von Hasim Rahman mit einem TKO-Sieg in der zwölften Runde geholt.
Zuletzt gab es Verwirrung um die Nationalität des 37-jährigen gebürtigen Kasachen (33-5, 26 KOs), der seit zwei Jahren US-Bürger ist und in Sacramento lebt. Aber Maskaev stellte klar: "Ich bin Russe. Ich will darüber auch nicht mehr reden. Ich werde unter der russischen Flagge und der russischen Hymne in den Ring marschieren." Vor dem Kampf gegen Rahman redete er allerdings noch vom "Leben des amerikanischen Traums".

Mit einem klaren Punktsieg über Sinan Samil Sam hatte sich Oleg Maskaev im November 2005 die WM-Chance erkämpft.
Im Ring wird die Staatsangehörigkeit keine Rolle spielen. Dort wartet mit Okhello (18-4, 16 KOs) ein wohl schlagbarer Gegner. "Bei allem nötigen Respekt, ich bin hier, um den Titel zu verteidigen", so Maskaev, der sich für die Zukunft mehrere Optionen offen hält: "Ich habe drei verschiedene Pläne. Falls einer nicht klappt, nehme ich einfach einen anderen. Aber jetzt gilt meine vollste Konzentration Okhello."
Im Gegensatz zu Maskaev wird Alexander Povetkin (9-0, 7 KOs) ein wahres Heimspiel haben. Er trifft in seinem zehnten Profikampf vor heimischer Kulisse auf den Amerikaner Imamu Mayfield.

Heimspiel in Moskau: Alexander Povetkin.