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Dienstag, 2003-02-18

Marquez entthront Austin

Rafael Marquez ist neuer IBF-Weltmeister im Bantamgewicht

Mit einer großen Überraschung endete am Samstag der Kampf um die IBF-Weltmeisterschaft im Bantamgewicht zwischen dem Titelverteidiger Tim Austin aus den USA und seinem Gegner Rafael Marquez. Der Herausforderer aus Mexiko siegte in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, durch technischen K.o. in der achten Runde und wurde damit neuer Champion beim Weltverband IBF.
Zu Beginn des Kampfes war es der Titelverteidiger, der seinen Kontrahenten immer wieder mit Körpertreffern attackierte. Doch sein Gegner stellte sich mit Dauer des Kampfes immer besser auf ihn ein und gestaltete das Geschehen ausgeglichen. In der achten Runde faste sich Marquez ein Herz, übte mehr Druck auf Austin aus und schickte ihn in die Ringseile. Der 27-jährige Herausforderer setzte nach und entschied das Ringgefecht für sich. Ringrichter Vic Drakulich beendete den Kampf nach 2:20 Minuten und erklärte den Mexikaner zum Sieger durch technischen K.o.
Für Rafael Marquez war der Titelgewinn gleichzeitig der 29. Sieg seiner Profilaufbahn. Dem stehen drei Niederlagen gegenüber. Er ist jetzt der zweite amtierende Champion in seiner Familie. Denn sein Bruder Juan Manuel Marquez hatte am 1. Februar bereits den IBF-Federgewichtstitel gegen Manuel Medina gewonnen. "Ich bin sehr glücklich, Weltmeister zu sein. Das ist die Nacht meines Lebens", sagte Rafael Marquez nach dem Titelfight.
Der unterlegene Tim Austin verließ den Ring zum ersten Mal in seiner Profikarriere nicht als Sieger. In seiner Bilanz stehen 25 Erfolge und ein Unentschieden. Der 31-jährige Amerikaner hatte den IBF-Gürtel nach seinem Titelgewinn gegen den Südafrikaner Mbulelo Botile im Juli 1997 neunmal erfolgreich verteidigt. "Ich werde zurückkommen und um den Titel boxen. Zuerst will ich aber ein bisschen Zeit mit meinen Kindern und meiner Familie verbringen", sagte der enttäuschte Austin nach dem Ringgefecht.