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Freitag, 2004-09-10

Mancini verstorben

Cutman Dennie Mancini verstorben

Heute morgen erreichte Manager Wilfried Sauerland eine ganz traurige Nachricht:
Cutman Dennie Mancini (71) ist tot.
Der Engländer war in der vergangenen Nacht nach langer, schwerer Krankheit verstorben. "Ein guter Freund ist von uns gegangen", sagt Sauerland, "mehr als 20 Jahre hat er in der Ecke unsere Boxer betreut. Dennie hat in dieser Zeit hervorragend gearbeitet, war immer zuverlässig. Eine treue Seele und darüber hinaus der beste Cutman der Welt hat uns für immer verlassen, wir werden ihn sehr vermissen."
Seit 1983 flog Dennie Mancini von Großbritannien zu allen Veranstaltungen des Sauerland Box-Teams. Ein langjähriger Begleiter, Ringarzt Professor Walter Wagner aus Beyreuth, weiß auch Mancinis Verdienste zu würdigen. "Dennie war mit Leib und Seele dabei. Er war unglaublich engagiert, ist aber dabei immer fairer Sportsmann geblieben. Ich werde nie vergessen, dass er beim WM-Kampf von Markus Beyer in Telford uns mit Bandagen und Binden ausgeholfen hat, obwohl er in der Ecke des Gegners Richie Woodhall tätig war".
Wie kein anderer beherrschte Mancini sein Handwerk als guter Cutman, dies bestätigen auch zwei Boxer, denen Mancini immer hilfreich zur Seite stand. "Für mich war Dennie Mancini einer der wichtigsten Leute in der Ecke", sagt Axel Schulz, "denn er strahlte Ruhe und Sicherheit aus, und ich wusste, falls es zu einem Cut kommen sollte, dass Dennie mir dann hundertprozentig helfen konnte".
Neben seiner Fachkenntnis war unter den Boxern auch der Mensch Mancini sehr geschätzt. "Er war ein wunderbarer Mann", sagt Sven Ottke, "Dennie hatte immer ein offenes Ohr und hatte sich mit ganzem Herzen dem Boxsport verschrieben. Dennie hinterlässt nicht nur aus sportlicher Sicht eine große Lücke".